Zum Hauptinhalt springen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
    Leserbrief

    Das Beispiel Argenbühl zeigt den ganzen Irrwitz

    veröffentlicht am: 05.05.2026
    Autor: Berthold Büchele
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Zur deutschen Energiepolitik

    Zum wiederholten Mal zeigt sich die von Anfang an „verwirrte Energiepolitik“: Man produziert teilweise nicht zu wenig, sondern zu viel Strom. Statt zu berücksichtigen, dass es im Norden viel Wind und im Süden viel Sonne gibt, wird in einem unsinnigen Gesetz für ganz Deutschland durchgesetzt, dass 1,8 % der Fläche für Windkraft geplant werden soll. Weil es im Süden zu viel Sonne gibt, muss der Energieüberschuss als „Strommüll“ nach Vorarlberg oder Frankreich verramscht werden, damit das Stromnetz nicht zusammenbricht.

    Diese Länder profitieren doppelt: Für den Strom, der abgeschoben wird, zahlt der deutsche Steuerzahler, und dasselbe gilt, wenn bei der Sonnenflaute Strom von dort bezogen werden muss. So zahlt also auch der Verbraucher doppelt, was Milliarden kostet.

    „Die Steuerzahler müssen sich deshalb immer mehr vor der Sonne fürchten.“ Dabei behauptet die Politik ständig: „Die Sonne stellt keine Rechnung“, und man wolle „vom Ausland unabhängig werden“.

    Die doppelte Rechnung gibt es übrigens auch bei zu viel oder zu wenig Wind. Das Wetter der letzten Tage mit verhältnismäßig viel Wind hat gezeigt, dass auch aus diesem Grund Windräder hätten abgeschaltet und nicht gelieferter Strom hätte bezahlt werden müssen. Somit würde sich die Rechnung für den Verbraucher zusätzlich erhöhen.

    Das ganze Dilemma zeigt sich am Beispiel von Argenbühl. Hier wird doppelt so viel Strom erzeugt wie für Argenbühl benötigt, aber trotzdem sollen hier drei Windräder aufgestellt werden, obwohl nachgewiesen ist, dass der Wind zu schwach ist und die Region zu den sonnenreichsten Gegenden Deutschlands gehört.
    Berthold Büchele, Ratzenried

    Anm. d. DBSZ-Red.: Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

    Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Meinungsäußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen.

    ANZEIGE
    Berthold Büchele
    erstmals veröffentlicht am
    04.05.2026
    erneut veröffentlicht am
    05.05.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
    Beitrag teilen
    ANZEIGE
    ANZEIGE
    Neueste Beiträge
    Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
    ANZEIGE
    Diese Anzeige kann aufgrund Ihrer Netzwerkeinstellungen nicht angezeigt werden.