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Banner in Isny warnen

Banner in Isny warnen vor Telefonbetrügern

Foto: Stadt Isny/Michael Panzram
Eines der Banner, auf denen vor Telefonbetrügern gewarnt wird, steht in Isny an der Kreuzung Lindauer Straße/Maierhöfener Straße.
veröffentlicht am: 20.08.2026
Autor: Michael Panzram
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Isny – In Isny stehen für die kommenden Wochen zwei Banner an stark frequentierten Stellen, auf der unter dem Motto „Panikmache am Telefon – ohne mich! Ich lege auf!“ vor Telefonbetrügern gewarnt wird. Die Aktion gehört zu einer Präventionskampagne des Landkreises Ravensburg und des Referats Kriminalprävention der Polizei Ravensburg.

„Diese besonders niederträchtige Kriminalitätsform führt oft zu psychisch erheblich belasteten Opfern, die angerichteten Vermögensschäden summieren sich auf mehrere Millionen Euro. Die verschiedenen Varianten wie der sogenannte Enkeltrick, falsche Polizeibeamte oder Schockanrufe beschäftigen die Sicherheitsbehörden deutschlandweit, in Baden-Württemberg und auch in unserer Region stark“, heißt es vom Polizeipräsidium Ravensburg dazu.

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An der Kreuzung Lindauer Straße/Maierhöfener Straße sowie vor der Unteren Mühle am Kurpark sind die beiden Bauzaun-Banner in Isny derzeit aufgebaut. Sehr erfreut über die Aktion ist Wolfgang Richard, Vorsitzender des Stadtseniorenrats. „Wir informieren Seniorinnen und Senioren laufend. Wer Fragen hat, darf sich gerne an uns wenden“, sagt Richard. Unter anderem hatte der Stadtseniorenrat bereits einen Vertreter der Polizei Ravensburg eingeladen, der zu Telefonbetrug informierte. Zudem steht die Betrugsprävention auch immer wieder bei der Computer- und Handyhilfe des Stadtseniorenrats auf dem Programm.

Tipps der Polizei

  • Legen Sie sofort auf! Das ist nicht unhöflich, sondern ermöglicht Ihnen, durchzuatmen und sich neu zu sortieren.
  • Kontaktieren Sie die Anruferin, den Anrufer oder eine Person Ihres Vertrauens unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer.
  • Geben Sie niemals Informationen über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld beziehungsweise Wertgegenstände an Unbekannte.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer geworden sind.
  • Bereiten Sie sich gedanklich auf solche Anrufe vor.
  • Vereinbaren Sie innerhalb der Familie oder mit weiteren Angehörigen und Freunden ein Kennwort zur Identifizierung am Telefon.
  • Ändern Sie Ihren Telefonbucheintrag, indem Sie Ihren Vornamen kürzen oder streichen lassen. Gegebenenfalls löschen Sie Ihren gesamten Eintrag. Seien Sie sparsam mit der Weitergabe Ihrer Daten. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags können Sie sich an Ihren Telefonanbieter wenden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de/schockanrufe.

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Michael Panzram
veröffentlicht am
20.08.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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