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Isny – In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am Montag, 18. Mai 2026, wurden folgende Themen behandelt:
Aktueller Bericht des Bürgermeisters und Bekanntgaben: Bürgermeister Rainer Magenreuter berichtete, dass es für die Grundschule Neutrauchburg nur wenige Anmeldungen für das nächste Schuljahr gebe. Die Eltern von künftigen Erstklässlern aus dem Schulbezirk Isny seien deshalb angeschrieben worden, ob sie sich einen Schulbezirkswechsel für ihr Kind vorstellen könnten.
Die Steuerschätzung für Mai falle bundesweit negativ aus, sagte Magenreuter weiter, für Baden-Württemberg sei die Prognose überdurchschnittlich schlecht.
Anfragen von Stadträten: Stadträtin Dorothée Natalis fragte nach den bisher fehlenden Blumenkübeln am Wassertor. Bürgermeister Magenreuter sagte, dass diese normalerweise nach den Eisheiligen aufgestellt würden.
Bürgeranfragen: Bürgermeister Magenreuter bekam eine Unterschriftenliste von Anwohnern aus dem Wohngebiet Lohbauer überreicht, mit der diese ihre klare Unterstützung des Liftbetriebs an der Felderhalde ausdrücken wollten.
Freiluftsporthalle Isny: Der Gemeinderat stimmte grundsätzlich für den Bau einer Freiluftsporthalle (ehemals Voltafeld) auf dem Skateplatz. Dazu soll mit dem TV Isny eine Bau-, Betreiber- und Nutzungsvereinbarung über eine Laufzeit von 25 Jahren abgeschlossen werden.
Einzelhandelskonzept: Der Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts wurde zugestimmt. Mit der Überarbeitung war das Beratungsbüro CIMA beauftragt. Das bisherige Konzept stammte aus dem Jahr 2011.
Bebauungsplan Lebensmittelmarkt an der Felderhalde: Der Gemeinderat beschloss, den vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzuheben, nachdem die Ansiedlung eines Lebensmittelmarkts an der Felderhalde abgelehnt worden war. Dadurch tritt der ursprüngliche Bebauungsplan „Maierhöfener Straße West“, der Wohnbebauung ermöglicht, wieder in Kraft.
Solarkataster für die Altstadt: Der Gemeinderat stimmte dem Entwurf eines Solarkatasters für die denkmalgeschützte Gesamtanlage „Altstadt Isny im Allgäu“ zu. In dem Leitfaden ist festgehalten, auf welchen Dächern künftig die Installation von Solaranlagen genehmigungsfähig ist.
Quartalsbericht zum Haushalt 2026: Kämmerin Christiane Höllring berichtete von einer weiterhin angespannten Wirtschaftslage. Das erste Quartal habe leicht unter dem Haushaltsansatz gelegen. Erfahrungsgemäß sei aber damit zu rechnen, dass der Ansatz zum Jahresende erreicht werde.
Jahresabschluss 2024: Der stellvertretende Kämmerer Andreas Mayer legte den Abschluss für das Jahr 2024 vor. Demnach wies der städtische Haushalt ein positives Ergebnis von knapp 2,3 Millionen Euro auf, der Eigenbetrieb Städtisches Wasserwerk dagegen einen Fehlbetrag von knapp 440.000 Euro, der Eigenbetrieb Wohnungsbau und Grundstücksentwicklung einen Fehlbetrag von knapp 49.000 Euro Eigenbetrieb für Wohnungsbau und Grundstücksentwicklung: Der Gemeinderat beschloss die Auflösung des Eigenbetriebs Wohnungsbau und Grundstücksentwicklung. Wegen der Haushaltslage und den Vorgaben für öffentliche Ausschreibungen könnte die Stadt in absehbarer Zeit keine Wohnungen bauen, sagte Bürgermeister Magenreuter. Er und Andrea Pezold, Fachbereichsleiterin Wirtschaft, Gebäude- und Flächenmanagement, betonten, dass die Stadt weiterhin den sozialen Wohnungsbau fördern und unterstützen werde.






























