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In Fuchsenloch bei Schlier

Zu Besuch im Zeltlager des JRK Bad Wurzach

Foto: Ulrich Gresser
veröffentlicht am: 09.08.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Auch in diesem Jahr fand das Zeltlager des Jugend-Rot-Kreuz Bad Wurzach in Fuchsenloch bei Schlier statt. 76 Kinder und Jugendliche machten sich am Sonntagmorgen (02.08.) vom Treffpunkt beim alten Hallenbad mit ihren Fahrrädern und ihren Betreuern auf den Weg zu dem Lager mit Sicht auf die Waldburg. Am Mittwochabend (05.08.) hatten, Eltern, Geschwister und Freunde bei einem Besuchsabend die Gelegenheit, sich ein Bild vom Lagerleben zu machen. Ein Erlebnisbericht.

Das Zeltlager stand in diesem Jahr unter dem Motto „Unter dem Meer“, entsprechend zierten den Fahnenmast mit dem Lager-Wimpel selbstgemalte Plakate der einzelnen Gruppen mit Motiven von Spongebob bis Poseidon.

Rasch waren an diesem frühen Abend die Parkmöglichkeiten rund um das Zeltlager erschöpft. Auch der erst vor wenigen Tagen in sein Amt eingeführte Bürgermeister Florian Schiller besuchte mit Petra Greiner, der Ortsverbandsvorsitzenden des DRK als Taxifahrerin das Lager, das auf eine mehr als 50jährige Tradition zurückblicken kann. August Hartmann, der langjährige DRK-Ortsvorsitzende, war als kleiner Steppke bereits in den Anfangsjahren dabei und konnte so manche Anekdote und Geschichte aus dieser Zeit erzählen.

Richtig ins Schwitzen kam das Küchenpersonal, kamen die Besucher doch genau richtig zur Essenszeit: Entsprechend lang wurde die Schlange vor der Essensausgabe, denn es gab leckere Pulled-Pork-Burger. Wer noch nicht ganz so hungrig war, konnte sich die Zeit mit Volleyballspielen vertreiben, oder sich von den Kids deren aktuellen „Wohnsitz“ zeigen lassen.

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Gerade als die Lagerleitung zu einer offiziellen Führung aufbrechen wollte, brach es aus den dunklen Wolken hervor, die sich schon einige Zeit auf das Lager zubewegt hatten. Erstmals nach drei heißen Tagen brachte der Regen teilweise mit leichtem Hagel vermischt, ein wenig Abkühlung. Was für die Warteschlange bei der Essensausgabe kein allzu großes Problem darstellte: Die als Sonnschutz gedachten Schirme wanderten einfach mit den Wartenden mit. Als dann nach wenigen Minuten die in die Aufenthaltszelte Geflüchteten die Planen wieder öffneten, waren auf dem Gelände zwar einzelne Pfützen zu sehen, die aber innerhalb der nächsten halben Stunde bereits wieder verschwunden waren.

Da sich der Lagerplatz auf einem Hügel befindet, hat die Lagerleitung im Falle eines starken Gewitters mit Blitz und Donner einen Evakuierungsplan: Alle Mann sofort hinunter zum geschützten Bauernhof. Dies war an diesem Abend allerdings nicht nötig, schon wenige Minuten nach dem Regenguss herrschte wieder „Business as usual“ auf dem Platz.

Spielen, Basteln Schatzsuche und natürlich – bei der bis dato herrschenden großen Hitze – mehrere Freibadbesuche sorgten für große Abwechslung im Tagesablauf beim diesjährigen Zeltlager des JRK. Und als dann die Dämmerung hereinbrach und die Lichterketten ihren besonderen Farbenreiz entfalteten, gab an diesem Besuchsabend noch einen weiteren Höhepunkt: Gemeinsam mit dem Bürgermeister wurde noch eine „kesse Sohle“ aufs nun ja nicht ganz ebene Parkett gelegt. Kurz darauf wurde es dann Zeit für die Besucher aufzubrechen und natürlich nicht ohne dass Väter und Mütter große Packen Schmutzwäsche in die Hand gedrückt bekamen.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

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