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    Wunderbar dekorierte Narrenhalle

    LJG-Ball in Unterschwarzach bot beste Unterhaltung

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    Foto: Uli Gresseer
    Das (noch fiktive) Bürgerbüro nahm beim Ball schon mal den Probebetrieb auf: v.l. Bauer Maximilian Merk, Beamter Herr Bert (Christian Wiest) und Gemeindearbeiter Stefan Niedermaier
    veröffentlicht am: 29.01.2024
    Autor: Uli Gresser
    Lesedauer: ca. 4 Minuten

    Unterschwarzach – Auch in diesem Jahr konnte das Programm der örtlichen Vereine wieder begeistern, die Halle war bis auf den letzten Platz besetzt.

    Wie schon lange üblich wird vor dem eigentlichen Programmbeginn bereits mit der Band des Abends, an diesem Abend war es die dreiköpfige Party-Band „Juke-Box“, „vorgeglüht“.

    Jagdszenen rund um Unterschwarzach

    Viel Arbeit im Vorfeld des Balles steckt auch immer in dem filmischen Intro, das ebenfalls schon lange zur Tradition geworden ist. In diesem Jahr stürzten sich die todesmutigen Akteure unter anderem mit dem „Teufelsrad“ von den Anhöhen rund um Unterschwarzach. Die schon obligatorischen Jagdszenen galten in diesem Jahr einem (falschen) Bären.

    Versteckte Kamera

    Besonderes Lokalkolorit zeichneten die Macher mit versteckter Kamera auf: Sie markierten Fahrzeuge, die angeblich abgeschleppt werden sollten und filmten dann die Besitzer und ihre Reaktionen.

    Gezinkte Karten

    Die beiden Ansager Bo und Nix (Berthold Menig und Christian Wiest) entführten in ihren goldglänzenden Anzügen die Ballbesucher in die magische Welt der Zauberei, wobei sie allerdings öfters – wie etwa beim Kartentrick – mit „gezinkten“ Karten spielten.

    Die jungen Damen der Garde

    Ganz reell von ihrer besten Seite zeigten sich die jungen Damen der Unterschwarzacher Garde, die natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne durften.

    Ohne Worte

    Obwohl der erste Sketch ganz ohne Worte auskam, sorgten die Gütlers (Anna, Franziska, Sandra) gemeinsam mit ihren Mitspielern vom Musikverein Eggmannsried allein durch ihre pantomimischen Talente für großes Amüsement bei den Ballbesuchern.

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    Der Banküberfall und die Traktoranmeldung

    Nachdem die Bank in Unterschwarzach im vergangenen Jahr ihre Filiale geschlossen hat, wurde nun dort im Zuge der Dezentralisierung ein Bürgerbüro (mit unmöglichen Öffnungszeiten) eröffnet. Christian Wiest als zuständiger Beamter wurde von drei Panzerknackern überrascht, die noch rasch mal die Bank überfallen wollten und zu allem Übel von diesem Beamten als erste Besucher des Bürgerbüros fürs Andenken-Album abgelichtet wurden. Maximilian Merk, der eigentlich seinen Traktor anmelden wollte, bekam die gnadenlos langsam mahlenden Mühlen der Bürokratie zu spüren. Denn jedes Mal, wenn der erforderliche Stempel schon über dem Dokument zu schweben schien, ertönte der Pausengong.

    Das Bauerwartungsland

    Als der Beamte und sein Gemeindearbeiter (Stefan Niedermaier) in der Pause waren, erfuhr der Besitzer eines „Bauerwartungslandes“ , dass es mit dem Baugebiet noch etwas dauernd wird und so beschloss er, auf dem Gelände statt Getreide eine Christbaum-Plantage anzulegen …

    Der Mesner

    Nach einem musikalischen Zwischenspiel mit Juke-Box betrat Manfred Ruf von der Musikkapelle Unterschwarzach als sich über alles und jeden ereifernden Mesner die Szene. Ziele seines Ärgers waren neben den Messwein trinkenden Ministranten – er war ihnen da ein sehr gutes Vorbild – oder auch die angefütterten Kirchenmäuse, die wegen ihre Leibesfülle beinahe nicht mehr durch ihre Löcher kamen. Auch die beiden Kollegen in Unterschwarzach waren Ziel seines Ärgers, weil sie immer so ruhig blieben, ebenso sein Pfarrer, der kein Wasser mochte und dem er stattdessen bei der Wandlung Schnaps kredenzen musste.

    Der Kirchgang

    Auch der nächste Sketch spielte in der Kirche: Sonja Münsch und Andreas Humm beschrieben den sonntäglichen Kirchgang eines Ehepaares, frei nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“. Die verpeilte Ehefrau trug noch ihre Gummistiefel und zu Hause brutzelte das Gesangbuch im Sauerkraut, während sie das Rauchfleischstück als Gesangbuchersatz aus ihrer Tasche zog. Was wiederum den Gatten daran erinnerte, dass es im Ort mit dem „Hirsch“ noch eine Wirtschaft gibt, die sonntägliche Frühschoppengäste willkommen heißt.

    Der Tanz der LJG-Frauenriege

    Nach einem weiteren „magischen“ Zwischenspiel der beiden „Zauberer“ und dem wunderbar anzuschauenden Tanz der LJG-Frauenriege entführten Berthold Menig und Bernd Schuler die Ballbesucher in die wildwestlichen Abenteuer von Winne-two und Old Schnetterhand, die auf ihrer Suche nach dem großen Schatz allerlei spannende Abenteuer erlebten.

    Die Blutsbrüder

    Vom Saloon „Hirsch“ bis zum Marterpfahl warteten viele Abenteuer auf das in die Jahre gekommene Blutsbrüderpaar, ehe sie in die dunkle Goldmine eintauchen konnten, wo ihnen dann eine blonde Walküre entgegengeritten kam.

    Nach dem knackigen Finale, bei dem sich alle Akteure zu einer lockeren Polonaise auf der Bühne versammelten, hatte die Vollgas-Bänd noch während der Bühnenabbaupause einen fulminanten Auftritt, ehe „Juke-Box“ das musikalische Zepter in der wunderbar dekorierten Narrenhalle übernahm.

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    Uli Gresser
    veröffentlicht am
    29.01.2024
    Lesedauer: ca. 4 Minuten
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