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Ein seltenes Denkmal der Sozial- und Medizingeschichte

Leprosenhaus startet ab Ostern mit Führungen und Veranstaltungen

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veröffentlicht am: 27.03.2026
Autor: Bad Wurzach Info
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Bad Wurzach – Das Leprosenhaus Bad Wurzach, ein seltenes Denkmal der Sozial- und Medizingeschichte aus dem Mittelalter, öffnet seine Türen für die neue Saison. Das aus dem 13. Jahrhundert stammende Haus diente über Jahrhunderte als Spital für Aussätzige und beherbergt heute ein Museum zur Geschichte des Hauses sowie zum Leben und Werk des Künstlers Sepp Mahler (1901–1975). Die Saison wird am Karfreitag, 3. April, von 14.00 bis 17.00 Uhr offiziell eröffnet. Um 15.00 Uhr findet eine erste öffentliche Führung statt. Danach ist das Leprosenhaus an Ostersonntag, Ostermontag sowie an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet.  

Führungen

Die regulären Führungen durch das Museum finden immer am dritten Sonntag im Monat um 15 Uhr statt, erstmals am So., 19. April. Treffpunkt ist der Eingang des Leprosenhauses. Die Teilnahme kostet 1,50 Euro, mit Gästekarte ist der Eintritt frei. Eine Anmeldung ist unter 07564 862 oder per E-Mail an maiersbernhard@aol.com erforderlich, die Führungen dauern rund eine Stunde und finden ab einer Mindestteilnehmerzahl von fünf Personen statt.

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Am 10. April Vortrag von Stadtarchivar Wild

Am Freitag, 10. April, um 19 Uhr bietet das Leprosenhaus zudem einen Vortrag von Stadtarchivar Michael Tassilo Wild über historische Seuchen und Krankheiten mit dem Titel „Bei den Kranken auf dem Leprosenberg“ an. Der Eintritt ist frei!

Neue Gedenktafel erinnert an Schlacht am Leprosenberg im Bauernkrieg

Der deutsche Bauernkrieg jährte sich im Jahr 2025 zum 500. Mal. Eine Gedenktafel erinnert seither an dieses bedeutende regionale Ereignis. Am Karfreitag, dem 14. April 1525, standen sich dort rund 7000 aufständische Bauern unter der Führung von Florian von Aichstetten und ein etwa ebenso großes Heer des Schwäbischen Bundes gegenüber. Die Bundestruppen wurden von Georg III. Truchsess von Waldburg-Zeil angeführt, der wegen seines Vorgehens gegen die Bauern auch als „Bauernjörg“ bekannt wurde. Oberschwaben bildete ein zentrales Gebiet der Auseinandersetzungen, und eine der ersten Schlachten des Konflikts fand direkt in Wurzach am Leprosenberg statt.

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veröffentlicht am
27.03.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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