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    Aus dem Gemeinderat

    Kunstrasenplatz beim Salvatorkolleg wird saniert

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    veröffentlicht am: 28.03.2026
    Autor: Uli Gresser
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Bad Wurzach – Der 2003 erbaute Kunstrasenplatz ist dringend sanierungsbedürftig. Dieser soll nun so schnell wie möglich für Kosten um 250.000 € erfolgen, von denen die Stadt bis zu 200.000 € übernehmen wird. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am 23. März.

    Im November 2024 teilten Vertreter der TSG-Fußballer der Verwaltung mit, dass der Württembergische Fußballverband (WFV) den offiziellen Spielbetrieb auf dem Kunstrasenplatz wegen des schlechten Zustandes untersagt hat. Selbst für den Trainingsbetrieb wurde die Empfehlung ausgegeben, dort nicht mehr zu trainieren.

    Zwar wurden nach einer Begutachtung durch den WFV mit der TSG die dringendsten Reparaturen durchgeführt und der Platz für den Spielbetrieb wieder mit Vorbehalt freigegeben. Sollten sich jedoch Gastmannschaften über den Zustand des Platzes beschweren, müsste die Erlaubnis überprüft werden. Eine Dauerlösung sei dies jedoch nicht. Zumal der Platz ja nicht nur von der TSG, sondern auch vom SV Arnach, dem SV Seibranz und der Spielgemeinschaft SV Dietmanns/SV Hauerz genutzt wird und diese ebenfalls großes Interesse an der Nutzbarkeit haben.

    Deren Vertreter zeigten sich bei einer Besprechung im November 2025 damit einverstanden, dass die Sanierungsmaßnahmen unter der Federführung der TSG erfolgen solle und diese sich mit den Vereinen über die Nutzungszeiten und Pflegearbeiten abstimmt. Die TSG soll auch die Bauherrenfunktion einnehmen und den Förderantrag beim WLSB (Württembergischer Landessportbund) einreichen, um die Förderung von voraussichtlich 30 % zu erhalten. Für die Erfüllung dieser Quote muss jedoch auch der Pachtvertrag, der aktuell bis 2033 läuft, verlängert werden. Die Bedingungen für die Förderung ist eine Nutzungszeit von mindestens 20 Jahren.

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    Pachtverlängerung

    Bei einem Gespräch von Berthold Leupolz (Liegenschaften) mit Vertretern der Süddeutschen Provinz der Salvatorianer im Januar diesen Jahres hätten diese ihre Bereitschaft erklärt, den Pachtvertrag vorzeitig bis 2053 zu verlängern. Verschiedene Arbeiten – zum Beispiel der Bau einer Entwässerungsrinne, die Entsorgung der Zuschauerbarriere – sollten die Vereine dabei in Eigenleistung erledigen.

    Die Stadtverwaltung wird sich um die Pachtvertragsverlängerung kümmern. Sie wird der TSG eine Förderung in Höhe von 200.000 € zusagen und mit einer Bürgschaft die Zwischenfinanzierung ermöglichen, bis die WLSB-Fördermittel abgerechnet werden können.

    Klaus Schütt (CDU) sprach allen Vereinen, die das Projekt angehen seinen Dank aus. Franz-Josef Maier (MirWurzacher) fragte allerdings kritisch nach, warum die Verantwortlichen der Vereine erst so spät auf Verwaltung und Gemeinderat zugekommen seien. „Die Nutzer des Platzes hätten das doch früher merken müssen?“ Auch Rainer Deuschel von den Grünen sieht dringenden Handlungsbedarf.

    Die Abstimmung erfolgte einstimmig.
    Uli Gresser

    Unter „Downloads“ haben wir die Präsentation hinterlegt.

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    Uli Gresser
    veröffentlicht am
    28.03.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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