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    Es war ein langer Weg

    Erster Spatenstich fürs Baugebiet Reischberghöhe VI

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    Foto: Ulrich Gresser
    Spatenstich beim Bauchgebiet Reischberg VI: Unser Bild zeigt von links nach rechts Andreas Haufler (Baurecht), Marc Hinder, Emina Wiest, Klaus Schütt (GR), Andreas Heine-Strahl (Stadtbaumeister), Alexandra Scherer (Bürgermeisterin), Berthold Leupolz (Liegenschaften), Timo Kohlöffel (Fassnacht), Karl-Heinz Buschle (GR) und Timo Frauenhoffer (Fassnacht).
    veröffentlicht am: 07.03.2026
    Autor: Ulrich Gresser
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Bad Wurzach – An diesem Mittwochnachmittag (04.03.2026) war es soweit: Bürgermeisterin, Stadtbaumeister, Gemeinderäte, Vertreter von Fassnacht-Ingenieure und der Baufirma Hinder konnten zur Tat des symbolischen Spatenstiches für die Erschließung dieses sechsten Bauabschnittes schreiten.

    Es war ein langer Weg: Der erste Aufstellungs- und Billigungsbeschluss des Gemeinderates datiert auf Februar 2022, dann kam die Rechtsunsicherheit zum § 13b Bau Gesetzbuch, weswegen das Verfahren im Dezember 2023 in ein reguläres Verfahren übergeleitet werden musste, so dass der Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes im Mai 2024 erfolgen konnte.

    Sehr lukrativ erschien die Auftragsvergabe der Erschließungsarbeiten, denn zur Submission am 28.11.2025 waren zehn wertbare Angebote eingegangen. Die Vergabe zum Angebotspreis von 1.511.300 € an die Firma Hinder GmbH aus Bad Waldsee durch den Gemeinderat erfolgte in der Sitzung vom 15.12.2025.

    2,8 Hektar

    Bürgermeisterin Alexandra Scherer fasste in ihrer kurzen Ansprache noch einmal die Eckdaten des Baugebietes zusammen. Es sei das erste innerstädtische Baugebiet, das während ihrer Amtszeit in Bad Wurzach erschlossen werde. Auf dem 2,8 Hektar großen, für reine Wohnbebauung vorgesehenen Areal werden jetzt 46 neue Bauplätze für Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäuser erschlossen. Die Bauplatzgrößen bewegen sich zwischen 200 qm für ein Einfamilienhaus und 700 qm für ein Mehrfamilienhaus. „Das Interesse der Baufirmen war sehr groß an dieser Erschließung, weil sich alle namhaften Bauunternehmen aus der Region beworben haben.“

    Die Fertigstellung der Erschließung – es wird das gesamte Areal in einem Zug erschlossen – ist für Oktober 2026 geplant, Festlegung der Bauplatzpreise erfolgt im Herbst 2026, anschließend soll die Vermarktung erfolgen. Noch nicht feststeht, ob dabei der gesamte Bauabschnitt auf einmal oder in mehreren Tranchen vermarktet werden soll. Die Kosten für die Erschließungsplanung durch das Ingenieurbüro Fassnacht Ingenieure GmbH beliefen sich auf rund 160.000 €.

    Stadtbaumeister Andreas Heine-Strahl, sagte, dass er – da erst seit Januar in seiner neuen Tätigkeit aktiv – bisher wenig beigetragen habe. Er lobte dafür die hervorragende Arbeit von Interimsstadtbaumeister Andreas Haufler und seinem Team. Heine umriss in seinem Statement die Arbeiten, die im Rahmen der Erschließung erfolgen werden. Auf jedem Bauplatz werden die öffentlichen Schmutz- und Regenwasserkanäle inklusive Hausanschlussleitungen und Kontrollschacht verlegt werden. Dazu Wasserversorgungsleitungen der OSG-, Stromleitungen der Netze BW und Glasfaserleitungen der Telekom. Am Ende der Erschließungsarbeiten werden Straßen, Gehwege, Randeinfassungen und Straßenentwässerung sowie Straßenbeleuchtung gebaut.

    Weil die geologischen Voraussetzungen günstig sind, soll analog zu den neuen Baugebieten in Arnach, Haidgau und Ziegelbach jeder Bauplatz mit einer dezentralen Erdwärmesonde zur Nutzung regenerativer Energien ausgestattet werden.

    Nach dem obligatorischen Spatenstich-Foto erwies sich bei dem anschließenden kleinen Umtrunk Neu-Stadtbaumeister Andreas Heine-Strahl wie bereits bei der Stadtbauamtsfasnet als guter Gastgeber.

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    Ulrich Gresser
    veröffentlicht am
    07.03.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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