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Chronologie einer Baustelle

Die Radbrücke im Kurpark ist fertig

Foto: Uli Gresser
Die neue Radbrücke im Kurpark.
veröffentlicht am: 04.04.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Was lange währt, wird endlich gut, so lautet ein bekanntes Sprichwort. Der Ersatzneubau der Radbrücke im Kurpark ist fertig. Aus der geplanten Fertigstellung noch im vergangenen Jahr wurde nichts; seit 25. März ist sie nun befahrbar.

Die Arbeiten an der neuen Radwegbrücke beim Kurhaus seien bis Ende März 2026 abgeschlossen. Somit könne die Brücke noch vor Ostern freigegeben werden und sei dann wieder befahrbar. So stand es in einer Mitteilung der Bad Wurzacher Stadtverwaltung Anfang März. Nin ist sie sogar ein paar Tage früher fertiggeworden.

Die Kosten für die neue Radbrücke liegen, so der letzte Stand, insgesamt bei rund 356.000 Euro. Mit dieser Summe hatte in der Juli-Gemeinderatssitzung 2025 vor allem Bernhard Schad von den Freien Wählern ein Problem. Eine neue Brücke für fast 400.000 Euro zu bauen, obwohl wenige Meter daneben eine fast neue, breite Fußgängerbrücke steht, damit tue er persönlich sich schwer, gab er während der Gemeinderatsitzung zu Protokoll. Doch vergaß er dabei zu erwähnen, dass diese „doppelte“ Brücke schon eine gewisse Tradition hatte. Denn bereits seit dem Bau des Kurhauses in den 90er-Jahren standen Fußgänger- und Radwegbrücke einträchtig nebeneinander.

Schwer taten sich allerdings auch die beteiligten Firmen mit dem Zeitplan. „Das Brückenbauwerk selbst wird Ende November angebracht, die Freigabe soll dann unmittelbar darauf erfolgen.“ So optimistisch gab sich Johannes Thanner vom zuständigen Tiefbauamt im November. So ganz geklappt hat der Zeitplan für die Freigabe aber dann doch nicht.

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Der Zeitplan: Start der Bauarbeiten war bereits Anfang September 2025, also unmittelbar nach der Sommerpause. Aber erst am 25. November waren die Fundamente gesetzt und die großen Stahlträger angeliefert. Witterungsbedingt konnte erst in der ersten Dezemberwoche mit der Verschraubung der Brücken-Unterkonstruktion begonnen werden. Die Fertigstellung der eigentlichen Brückenkonstruktion war damals für Weihnachten, also noch im alten Jahr vorgesehen. Die Mitarbeiter der für den Stahlbau zuständigen Firma schafften dieses „Etappenziel“ beinahe. Was fehlte, war allerdings noch der Handlauf. Dann tat sich allerdings wochenweise fast nichts mehr, außer dass der Kran abgebaut wurde. Ende Februar wurde dann der Handlauf installiert.

Aber zumindest befand man sich zu diesem Zeitpunkt auf der Zielgeraden. Zum Stand der Arbeiten hieß es in der letzten Mitteilung: „Aktuell sind am Ersatzneubau noch die Angleichungen des vorhandenen Radwegs durchzuführen.“ Diese Arbeiten könnten ab Mitte März ausgeführt werden – dann seien die Asphaltmischwerke wieder geöffnet und in Betrieb. Ab Montag, 16. März, werde der Unterbau für den Radweg hergestellt und dabei auch die Höhenlage des Weges angepasst. In der darauffolgenden Woche werden „die Asphaltbeläge eingebaut und das umgebende Gelände angeglichen“. Witterungsbedingte Verzögerungen gab es keine mehr, das Bauwerk ist damit befahrbar, denn die Bautruppe der ausführenden Firma zog am Mittwochnachmittag, 25. März, mit Bagger, Lkw und Container ab, die Wege sind angeschlossen und geteert.

Der Baufortschritt in Bildern

Die Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ hat die Entstehung des Bauwerkes intensiv beobachtet und eine Bilder-Chronik angelegt, die den Baufortschritt wiedergibt.

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