Zum Hauptinhalt springen
ANZEIGE
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Feuerwehr

Die Berichte der Abteilungen

ANZEIGE
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Foto: Uli Gresser
Kommandant Rolf Butscher bei der Hauptversammlung der Gesamtwehr am 13. März in Arnach.
veröffentlicht am: 24.03.2026
Autor:
Lesedauer: ca. 6 Minuten

Bad Wurzach – Von der Hauptversammlung der Bad Wurzacher Gesamtfeuerwehr am 13. März in Arnach haben wir schon zweimal berichtet: Dabei war es um die Wahlen und die Ehrungen gegangen. In unserem dritten Bericht gehen wir auf die Jahresberichte der einzelnen Abteilungen ein.

Nachdem Kommandant Rolf Butscher in der Festhalle in Arnach die versammelten Wehrleute aller Abteilungen begrüßt und die Beschlussfähigkeit festgestellt hatte, bat er darum, sich zur Totenehrung von den Plätzen zu erheben. Dabei gedachte Butscher nicht nur des im vergangenen Jahr verstorbenen Bad Wurzacher Kameraden Frieder Rothenhäusler, sondern allen Feuerwehrleuten, die bei einem Einsatz oder auf andere Art und Weise ihr Leben verloren hatte.

Abteilung Stadt

Den Reigen der Jahresberichte eröffnete Stadtkommandant Rolf Butscher. Die Wurzacher Wehr musste 2025 u.a. zu 17 Bränden, 18 Öleinsätzen, 8 Türöffnungen und 7 Verkehrsunfällen ausrücken. Mit zahlreichen Weiterbildungen behielt die Wurzacher Wehr ihren hohen Leistungsstandard aufrecht. Unter den 57 Feuerwehrleuten der Abteilung Stadt, die zwei Abgänge zu verzeichnen hatte, sind vier Frauen. Die technische Ausstattung blieb unverändert, jedoch konnte für den Schlauchwagen, der acht Monate nicht benutzt werden durfte, nun eine Lösung gefunden werden, diesen wieder zu reaktivieren.

Abteilung Arnach

Florian Buck, Kommandant der gastgebenden Arnacher Wehr, stellte deren Jahresbericht vor. Diese musste zu zwei Bränden und fünf Öleinsätzen ausrücken. Dazu kamen noch zwei Brandwachen und fünf Absperrdienste. Das nötige Knowhow verschafften sich die 30 Arnacher Wehrleute mit 11 Regel- und einer Hauptprobe sowie je einer Sonderprobe für Maschinisten und Atemschutzgeräteträger. Ein besonderes Fest ist alljährlich das Maibaumstellen, für das in Arnach die Feuerwehr verantwortlich zeichnet.

Abteilung Eintürnen

Alfons Riether, Chef der aus zwei aktiven Feuerwehrfrauen und 25 aktiven Männern sowie zwei Jugendlichen bestehenden Eintürner Wehr, trat danach zu seinem letzten Jahresbericht ans Rednerpult. Und hatte noch einmal viel zu berichten: Auch wenn die Wehr keinen einzigen Einsatz zu verzeichnen hatte, gab es für sie viel zu tun. Neben sechs Sicherheitswachdiensten und sieben Absperrdiensten standen vor allem Eigenleistungen beim Bau des neuen Feuerwehrhauses an, das mit einem großen Fest am 18.05.2025 eingeweiht wurde.

Abteilung Unterschwarzach

Jürgen Maucher trug den Bericht der Unterschwarzacher Feuerwehrabteilung, mit 30 Aktiven und sechs Jugendlichen in Ausbildung eine der größten Abteilungen. Sie wurde im vergangenen Jahr zu drei Bränden, einem Verkehrsunfall, zwei Hilfeleistungen sowie einem Fehlalarm einer Brandmeldeanlage gerufen. Die technische Ausstattung der Abteilung blieb unverändert bei einem T-SFW und einem MTW. Maucher lud alle Abteilungen zum Staffellauf ein, der in diesem Jahr am 21. Juni in Unterschwarzach stattfinden wird.

Abteilung Dietmanns

Helmut Wirth berichtete von den Einsätzen der Dietmannser Abteilung, die aus 17 Mann, drei Frauen und einem Jugendlichen in Ausbildung besteht. Mit einem Öleinsatz und einem Verkehrsunfall hatte die Dietmannser Wehr ein relativ ruhiges Einsatzjahr. Dazu kamen vier Absperrdienste. Neben 12 Regelproben machten die Wehrleute noch eine Herbstübung gemeinsam mit der Abteilung Hauerz in der neuen Werkstatt der Fa. Vonier. Neben einem TSF-W verfügen die Dietmannser über ein Notstromaggregat und einen Wassersauger.

Abteilung Hauerz

Frank Weishaupt von der Abteilung Hauerz berichtete von den Aktivitäten der mit 36 aktiven und neun Jugendlichen Kameraden größten Abteilung einer Ortschaft. Neben zahlreichen Aus- und Weiterbildungen, 12 Regelproben und sieben Sonderproben wurde die Abteilung auch zu zwei Brandeinsätzen sowie einer Hilfeleistung gerufen. Dass in Hauerz auch die Kameradschaft nicht zu kurz kommt, zeigt die lange Liste der kameradschaftlichen Aktivitäten, darunter auch eine Showübung beim Sommerfest des Musikvereines und die Feier des 85. Geburtstages von Ehrenkommandant Rudolf Waizenegger.

Abteilung Seibranz

Für die Abteilung Seibranz gab Jens Wecker den Jahresbericht ab. Die aktuell aus 20 Männern und einer Frau sowie einer Anwärterin und 5 Jugendlichen (3 Mädchen und 2 Jungen) bestehende Abteilung musste zu je einem Kaminbrand, einer Ölspur sowie einer Baumbeseitigung über einem Fußweg ausrücken. Dazu kamen noch Absperrdienste und Brandwachen bei Veranstaltungen. Um die Abläufe zu üben trafen sich die Aktiven zu 12 Regel- und vier Sonderproben und einer gemeinsamen Probe mit der Abteilung Stadt.

ANZEIGE

Abteilung Gospoldshofen

Auch die Abteilung Gospoldshofen (20 Mann und eine Frau) erlebte ein ruhiges Einsatzjahr, wie Michel Merk berichten konnte. Außer zu einem Fehlalarm und einem Absperrdienst musste sie nicht ausrücken. Dennoch traf man sich zu 12 Regelproben und einer Maschinisten-Sonderprobe. Kameradschaftliche Aktivitäten waren die Sammlung für und das Abbrennen eines Funken sowie die Alteisensammlung.

Abteilung Haidgau

Hubert Heine, Kommandant der 28 Mann sowie drei Jugendliche umfassenden Abteilung Haidgau, berichtete von einem durch einen defekten Rauchmelder ausgelösten Brandalarm, einer Ölspur sowie einem Verkehrsunfall. Dazu kamen vier Absperrdienste und zwei Sicherheitswachdienste. Das bei einem Einsatz erforderliche Wissen holten sie sich bei 11 Regelproben, einer Hauptprobe, sowie mehreren Aus- und Weiterbildungen.

Abteilung Ziegelbach

Peter Kiebler, Chef der 24-köpfigen (davon eine Frau) Ziegelbacher Wehr, berichtete von einem Fehlalarm und einem Fahrzeugbrand, zu dem seine Abteilung ausrücken musste. Dazu kamen drei Sicherheitswachdienste und vier Absperrdienste bei kirchlichen Veranstaltungen. Ihr Wissen ergänzten die Ziegelbacher bei 11 Regelproben, einer Sonderprobe und einer Hauptprobe. Ihre bekannteste kameradschaftliche Aktivität ist das von ihnen veranstaltete jährlich Bockbierfest im Dorfstadel.

Jugendfeuerwehr

Für die Jugendfeuerwehr Bad Wurzach von Bad Wurzach berichtete Luis Fähndrich. Diese zählt am 31.12.2025 57 Jugendliche, davon 9 Mädchen. Trotz neun Austritten wegen eines Ausbildungsplatzes außerhalb und drei Übertritten zur aktiven Wehr konnte die Jugendfeuerwehr sich zahlenmäßig sogar vergrößern. Insgesamt nahmen die Jugendlichen an 40 Terminen teil, zum Teil auch über die Stadtgrenzen hinaus. Dies machten die zahlreichen Helfer um Pascal Schmehl möglich, denen Luis Fähndrich dafür den Dank der Jugendlichen aussprach.

Altersabteilung

Die zahlenmässig größte Abteilung ist eigentlich die jüngste: Die Altersabteilung, erst vor einigen Jahren gegründet, übertrifft mit 85 im (Un-)ruhestand befindlichen ehemaligen Aktiven – inzwischen sogar deutlich – die Abteilung Stadt. Gerd Sonnenmoser berichtete für die inzwischen aus allen Abteilungen kommenden Senioren von deren Aktivitäten. Neben einer Riedführung mit dem Naturschutzzentrum, dem Besuch des Florianitag in Kisslegg, dem Absperrdienst am Heilig-Blut-Fest war eines der Highlights der Ausflug zum Traktor-und Automuseum Uhldingen-Mühlhofen.

Die Gesamtwehr

Den Abschluss der Berichte machte Gesamtkommandant Rolf Butscher, der noch einmal einen Überblick über die Einsätze der gesamten Wehr gab. 102 der 133 Einsätze entfielen auf die Abteilung Stadt. 133 Einsätze heißt auch, dass im Durchschnitt an jedem dritten Tag irgendeine Wehr der Stadt zu einem Einsatz ausrücken musste.

296 Aktive

133 Einsätze, das heißt aufgeschlüsselt: 26 Brandeinsätze, 25 Öleinsätze, 14 Brandmeldeanlagen, 13 Unterstützungen des Rettungsdienstes, 10 Verkehrsunfälle, je acht Türöffnungen und Technische Hilfeleistungen, sechs Tierrettungen, fünf Notfallseelsorgen, dreimal Beseitigung von Unwetterschäden, zweimal private Brandmelder und je einmal einen Stromausfall und eine Personenrettung für die insgesamt 296 aktiven Feuerwehrleute. Die hielten dafür 129 Regelproben und 33 Sonderproben ab, um ihren Wissenstand zu halten und zu erweitern.

Wie in jedem Jahr berichtete Kassier Martin Walser von eine rsolide Kasse; die Kassenprüfer hatten also leichtes Spiel gehabt, wie Jürgen Hartmann verkündete, der die Entlastung empfahl. Unter der Leitung von Jan Högerle erfolgte im Anschluss diese dann auch per einstimmigem Vorum.

ANZEIGE
Uli Gresser
veröffentlicht am
24.03.2026
Lesedauer: ca. 6 Minuten
Beitrag teilen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Lesen Sie hierzu auch
Beitragsempfehlungen
Neueste Beiträge
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Diese Anzeige kann aufgrund Ihrer Netzwerkeinstellungen nicht angezeigt werden.