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    Leserbrief

    Deutschlandweites Filmprojekt zur Gefahr durch Windkraft

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    Foto: dbsz
    Dr. Carmen Pöhl im Gespräch mit den Filmleuten (am Wurzacher Ried). Sreenshot aus dem Film.
    veröffentlicht am: 13.01.2026
    Autor: Carmen Pöhl
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Viele Menschen in Deutschland fühlen sich von Windkraftprojekten übergangen – so auch bei uns. Unsere Sorgen um Heimat, Natur und Gesundheit finden bisher kaum Gehör. Zu sehen ist der Widerstand jedoch nun überall – Banner mit Hinweisen wie „zu nah, zu viele“ oder „Windindustrie trocknet Moore aus“ tauchen im Haistergau, in Mühlhausen, in Aulendorf, in Diepoldshofen und an vielen weiteren Orten auf.

    Die Bürger wehren sich und sind enttäuscht von einer Politik, die nicht die Wahrheit sagt – denn Sätze wie „Wir brauchen die Windenergie“ täuschen darüber hinweg, dass der Wind eben nicht immer weht und zudem die gewonnene Energie nicht gespeichert werden kann und deshalb Geld bezahlt werden muss, damit andere Länder uns überflüssigen Strom abnehmen.

    Film-Ausschnitt, Bad Wurzach betreffend

    Die Initiatoren des Filmprojektes waren nun bei uns am Wurzacher Ried und haben mit einigen Mitgliedern des Netzwerkes Naturschutz Allgäu/Oberschwaben gesprochen. Ein erster Filmausschnitt dazu kann online unter 
    https://www.youtube.com/watch?v=BX0Fl6OuUj4 
    angeschaut werden. Der Film soll im Laufe des Jahres 2026 fertiggestellt werden.

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    Spenden-Trailer

    Spenden für das Filmprojekt können unter
    https://www.betterplace.org/de/projects/159771?utm_campaign=user_share&utm_medium=ppp_sticky&utm_source=Link&utm_content=bp erfolgen. Unter dem hier genannten Link ist ein Trailer zu sehen, der über das bundesweite Film-Projekt informiert.
     
    Thematisiert werden in dem Bad Wurzach-Teil des Filmes die geplanten 70 Windkraftanlagen (WKA) in der Nähe des Wurzacher Rieds, dem der Europarat aufgrund seiner Einzigartigkeit das Europadiplom verliehen hatte. Durch diese große Menge an WKA besteht eine ungeklärte Gefahr für das größte intakte Hochmoor Mitteleuropas, das sich über die Luftfeuchtigkeit am Leben hält. Selbst das Landratsamt konnte in seiner Antwort auf die Einwände gegen die Windparks nicht bestätigen, dass dieses Risiko auszuschließen ist.
     
    Es stellt sich die Frage, ob man nicht vorher klären müsste, ob diese durch die WKA drohende zunehmende Trockenheit zur Zerstörung des Hochmoors führen könnte. Denn wenn das vor 12.000 Jahren entstandene Hochmoor austrocknet, dann werden immense Mengen an CO2, das im Moor gespeichert ist, freigesetzt werden. Diese Dimension übertrifft den möglichen Gewinn durch die WKA bei weitem, denn auf den 18 Quadratkilometern des Wurzacher Riedes werden circa 25 Millionen Tonnen CO2 gespeichert.
    Dr. Carmen Pöhl, Bad Wurzach

    Anm. d. DBSZ-Red.: Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

    Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe / Offene Briefe / Stellungnahmen / Aufrufe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Meinungsäußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen.

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    Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Äußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen
    Einsendungen bitte per E-Mail an: redaktion@diebildschirmzeitung.de
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    Carmen Pöhl
    veröffentlicht am
    13.01.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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