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Leserbrief

Bei den Gemeinden verbleibt nur ein Nasenwasser

veröffentlicht am: 17.03.2025
Autor: Hans-Joachim Schodlok,
Lesedauer: ca. 1 Minute

Zum Leserbrief von Ulrich Kazmaier, in dem behauptet wird, „die Windkraftanlagen im Haistergau bringen außerdem einen hohen finanziellen Ertrag in die Region (…) Gerade die Gemeindeverwaltungen sollten dies erkennen und bestrebt sein, dass möglichst viele Anlagen mit Bürgerbeteiligung betrieben werden.“ (DBSZ vom 17.3.).

Wo sind denn im Raum Bad Wurzach / Bad Waldsee die Bürger-Windkraftanlagen? Zu den Gewinnern der Energiewende gehören Grundstückseigentümer, die für jede Anlage, die auf ihrem Grundstück errichtet wird, Jahrespachten von 40.000 € und mehr kassieren, für einen Zeitraum von 25 Jahren und teilweise darüber hinaus. So wird man auf Kosten der Allgemeinheit Millionär, ohne einen Finger dafür krumm machen zu müssen.

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Zur Beteiligung der Gemeinden: Die gesetzliche Beteiligung der Gemeinden beträgt 0,2 Cent/KWh. Das ist ein Nasenwasser. Den Rahm schöpfen andere ab; der garantierte Abnahmepreis beträgt ca. 11 Cent / KWh, also das 55-fache.

Es ist wie eh und je: Die Lasten werden der Allgemeinheit aufgebürdet, die Gewinne fließen in private Taschen.
Hans-Joachim Schodlok, Bad Wurzach-Dietmanns

Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Äußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen
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