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    Winterdienst in Bad Waldsee

    Rücksicht und Mithilfe sorgen für mehr Sicherheit

    Foto: Martin Wild
    Für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sind die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofs auch in den Abend- und frühen Morgenstunden im Winterdiensteinsatz.
    veröffentlicht am: 30.10.2026
    Autor: Brigitte Göppel, Stadt Bad Waldsee
    Lesedauer: ca. 4 Minuten

    Bad Waldsee – Der Winter steht vor der Tür. Schnee, Eis und Frost stellen dann alle Verkehrsteilnehmenden vor Herausforderungen. Um die Sicherheit auf Fahrbahnen und Gehwegen zu gewährleisten, bittet die Stadt Bad Waldsee die Bürgerinnen und Bürger um Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und Unterstützung beim Winterdienst.

    Anlieger haben Räum- und Streupflicht

    Straßenanlieger sind verpflichtet, Gehwege beziehungsweise Randflächen der Fahrbahn in einer Mindestbreite von einem Meter zu räumen und zu streuen. Dies gilt auch für Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche. Der geräumte Schnee ist auf dem eigenen Grundstück oder – sofern dort kein Platz vorhanden ist – zwischen Gehweg und Fahrbahn anzuhäufen. Schnee darf nicht auf die Straße geworfen werden, da dies die Arbeit des Winterdienstes erheblich erschwert. Im ungünstigsten Fall wird der Schnee beim Räumen wieder auf die Gehwege geschoben.

    Die Gehwege müssen werktags bis 7.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 8.00 Uhr geräumt und gestreut sein. Fällt danach Schnee oder tritt Glätte auf, muss umgehend und bei Bedarf wiederholt geräumt und gestreut werden. Die Räum- und Streupflicht endet um 21.00 Uhr. Bei Tauwetter müssen Straßeneinläufe und -rinnen von Schnee und Eis befreit werden, damit das Tauwasser ungehindert abfließen kann und sich nicht erneut Eis bildet.

    Zum Bestreuen sind abstumpfende Materialien wie Sand, Splitt oder Streugranulat zu verwenden. Auftauende Streumittel dürfen nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden, wenn sich die Glätte nicht auf andere Weise ausreichend beseitigen lässt, beispielsweise bei extremem Eis oder gefrierendem Regen. Ihr Einsatz ist auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken.

    Im gesamten Stadtgebiet stehen Splittkisten bereit, aus denen kostenlos kleinere Mengen Splitt entnommen werden können. Abholbehälter sind mitzubringen. In der Kernstadt stehen 29 Splittkisten zur Verfügung, in Mittelurbach zwei, in Mennisweiler zwei, in Haisterkirch drei, in Hittisweiler eine, in Hittelkofen eine, in Osterhofen zwei, in Graben drei und in Michelwinnaden ebenfalls drei. Die Splittkisten befinden sich überwiegend an gefährlichen Stellen oder an Steigungen.

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    Straßen und Wege nicht zuparken

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist, Straßen und Wege sowie insbesondere Wendeplatten freizuhalten. Zugeparkte Bereiche erschweren den Räumfahrzeugen die Arbeit oder machen sie teilweise unmöglich. Dies kann dazu führen, dass andere Straßen und Wege erst verspätet oder gar nicht geräumt werden können. Bei angekündigtem Schneefall oder drohender Glätte sollten Fahrzeuge deshalb so abgestellt werden, dass die Räumfahrzeuge ungehindert passieren können.

    Geräumt wird nach Priorität

    Der Baubetriebshof und die Grünpflege sind mit der gesamten Mannschaft im Winterdienst im Einsatz. Dafür werden Wechselschichten organisiert. Je nach Wetterlage sind die Mitarbeitenden an bis zu sieben Tagen pro Woche und täglich bis zu 17 Stunden im Einsatz beziehungsweise in Rufbereitschaft. Je nach Witterung erfolgen ein oder mehrere Einsätze pro Tag. Die Wetterentwicklung wird fortlaufend von geschultem Personal beobachtet und bewertet.

    Der Winterdienst erfolgt nach festgelegten Prioritäten, die je nach Witterung angepasst werden. Nicht jeder Weg kann gleichzeitig geräumt werden. Insbesondere kleinere Neben- und Schleichwege können nicht immer berücksichtigt werden. Die Stadt bittet hierfür um Verständnis und empfiehlt, bei Bedarf geräumte Hauptwege zu nutzen.

    Zudem können sich durch die Schneelast Zweige absenken und in Gehwege oder Straßen hineinragen. Grundstückseigentümer werden gebeten, ihre Bäume und Sträucher rechtzeitig zu überprüfen und erforderlichenfalls Äste zurückzuschneiden, um Gefahren zu vermeiden.

    Die Stadt Bad Waldsee bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Mithilfe, Rücksichtnahme und ihr Verständnis. Gemeinsam lässt sich so auch der Winter sicher bewältigen.

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    Brigitte Göppel, Stadt Bad Waldsee
    veröffentlicht am
    30.10.2026
    Lesedauer: ca. 4 Minuten
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