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    Die Narren haben die Macht übernommen!

    In Reute wurde das Narrenrecht in der Ortschaftsverwaltung abgeholt

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    Foto: Narrengilde
    In Reute wurde das Narrenrecht in der Ortschaftsverwaltung abgeholt. Unser Bild zeigt, wie der Ex-Ortsvorsteher nun als Ober der neuen Herrschaft Sekt kredenzt.
    veröffentlicht am: 16.02.2025
    Autor: Michael Oberhofer, Narrengilde
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Reute – Eine Woche vor dem Reutener Narrenwochenende holten die Mitglieder der Narrengilde das Narrenrecht in Gaisbeuren in der Ortschaftsverwaltung. Auch wenn die Gegenwehr des Oberortsvorstehers noch so groß war, so musste er sich schließlich doch der großen Narrenschar ergeben und die Räume des Dorfgemeinschaftshauses den Narren übergeben.

    Begleitet von der Schnurrermusik und dem Fanfarenzug füllten sich schnell die Plätze im großen Saal. Getreu dem Motto „Neon, Pink und Neue Deutsche Welle – Die 80er feiern wir auf alle Fälle!“ drehte sich auch an diesem Abend alles um Glanz und Glamour.

    Der Fanfarenzug Reute eröffnete den Abend mit mitreißenden Klängen. Es folgte eine Begrüßung durch den Gildemeister Hermann Sommer, gefolgt von einer Zugabe des Fanfarenzugs, die die Atmosphäre weiter auflockerte.

    Mit einem feierlichen Glas Sekt wurde auf das Ereignis angestoßen, und alle Ehrenmitglieder sowie Anwesenden wurden willkommen geheißen. Ein Höhepunkt des Abends war die symbolische Entlassung Achim Strobels von seinen Pflichten. Nachdem er „freigestrobelt“ war und ihm ein bunter Hut aufgesetzt wurde, hatten die Narren offiziell die Macht in Reute übernommen.

    Daraufhin spielte die Schnurrermusik.

    Nach einigen Schunkelrunden und einer Stärkung präsentierte Peter Knörle ein kurzweiliges Ratespiel zu den 80er Jahren, bestehend aus Fragen zu Musikern und deren Hits, das Spaß und Unterhaltung bot. Die Verwaltung und der Fanfarenzug belegten gemeinsam den zweiten Platz, während die Narrengilde als Sieger hervorging.

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    Präsidentin Julia Schuster heiterte die Stimmung der Anwesenden weiter auf und übergab das Wort an das Präsidium des ANR. Claudia Schmid wurde offiziell als Ehrenmitglied und für ihren Einsatz mit dem Verdienstorden geehrt.

    Der Hästräger-Orden wurden an Beate Pfister und Claudia Sommer verliehen, während Michael Münsch den Silberkranz-Orden erhielt.

    Besondere Dankesworte richtete die Präsidentin an Moni Harrer für die Leitung der Schnurrermusik, bevor der Fanfarenzug erneut spielte. Claudia Schmid und Sonja Münsch organisierten ein Singspiel, bei dem Freiwillige einen fasnetsbezogenen Text auf eine bekannte Melodie singen sollten.

    Das als Putzpersonal verkleidete Zigeunervolk überraschte mit einer gemeinsamen Tanzeinlage.

    Die feierliche Verleihung der Jahresorden an Vorstände, Jung- und Narrenräte rundete den Abend ab. Mit der Schnurrermusik im Hintergrund fand der Abend seinen gemütlichen Ausklang.

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    Michael Oberhofer, Narrengilde
    veröffentlicht am
    16.02.2025
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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