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Fest der Heimsuchung Marias

Festmesse, Frohe Heimsuchung und Filmvorführung

Foto: Kath. Kirchengemeinde Bergatreute
veröffentlicht am: 07.07.2026
Autor: Kath. Kirchengemeinde Bergatreute
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Bergatreute – Am vergangenen Donnerstag, 2. Juli, dem Fest der Heimsuchung Marias, wurde der traditionelle Wallfahrtstag zu Ehren „Maria vom Blut“ in Bergatreute mit seinem 340. Gründungsjubiläum in vielfacher Weise gefeiert:

Der Tag der Heimsuchung begann für die Festbesucher bereits um 9.00 Uhr mit dem feierlichen Amt unter der Leitung des stellvertretenden Dekans Thomas Bucher aus Bad Waldsee. Dieser hatte den aus Gwigg bei Bergatreute gebürtigen Pastoralreferenten Alexander Krause als Festprediger eingeladen, der in seiner Kanzelpredigt im Besonderen auf die Heimsuchung, ja auf den heimatlichen Blick Marias einging – „Heimsuchung heißt, Besuch vom Himmel zu bekommen!“ und weiter „Maria vom Blut. Ein Bild, das nicht einfach nur schön ist, sondern eines, das berührt!“

Der besondere Klangkörper aller vier Kirchenchöre der Seelsorgeeinheit wurde durch Caroline Forderer im Dirigat mit der Orgelsolomesse von Mozart, der Missa brevis in C-Dur während des Gottesdienstes hörbar. Franz Ott begleitete an der Orgel. Das Streichensemble unter der Leitung von Theresia Weber verschönerte den Gesang des Chores.

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Anschließend wurde das Gnadenbild vom Hochaltar genommen, durch die Flur getragen und am Stationsaltar beim Pfaffenberg in einer Andacht verehrt. Dort wurde ein von Familien und Kindern gestalteter Blumenteppich gelegt, der in seiner Farbenpracht und Schönheit seinesgleichen sucht. Begleitet von der Musikkapelle Bergatreute unter dem Dirigat von Johannes Sonntag sangen die Wallfahrer ihr Lied zur Muttergottes vom Blut. Priester und Diakone, Ordensschwestern, Ministranten und Erstkommunionkinder wurden von zahlreichen Vereinsabordnungen und nahezu 500 Gläubigen zurück zur Kirche begleitet, ehe sich die Gemeindefeier in und um das Pfarrgemeindehaus anschloss.

Den Abschluss des großen Wallfahrtstages bildete am Abend die Filmpremiere „Limbus oder der Fall des Pfarrer Mietinger“, bei der das Pfarrgemeindehaus nochmals mit nahezu 300 Besuchern bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt war. Ehrengast und Laudator Guido Wolf, ehemaliger Justizminister Baden-Württembergs, ging im Besonderen auf die Gewissensfrage der Taufe sogenannter „unfröhlicher“ Kinder dieses von 1682 bis 1700 in Bergatreute wirkenden Pfarrers ein. Drehbuchautor Alexander Krause führte durch die Vorstellung, bei der die Mitwirkenden – allesamt ehemalige Ministranten von Bergatreute – sich 1994 zu einer Musikgruppe „Buabaspitzla“ zusammenschlossen, was nach freier Übersetzung Guido Wolfs in dessen Mutters Küche früher eine alte Bezeichnung sogenannter „Schupfnudeln“ war. Pfarrer Mietinger wurde im Film von Alexander Hepp gespielt, welcher abschließend in einem kurzen geschichtlichen Abriss auf die Biografie des Pfarrers und die über 2000 dokumentierten Taufen zwischen 1688 und 1697 einging.

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veröffentlicht am
07.07.2026
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