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Michelwinnaden – Der neue Maibaum wurde in einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion des ganzen Dorfes Michelwinnaden aufgestellt.

In diesem Jahr war ein neuer Maibaum erforderlich geworden, nachdem der bisherige Baum neun Jahre im Einsatz war und nicht nur der Zahn der Zeit, sondern auch der Holzwurm an ihm genagt hatte.
Im Osterholz wurde das Maibaum-Team auf der Suche nach einem schönen, geraden, ausreichend langen Stamm fündig. Fachmännisch gefällt von einem Mitarbeiter der Stadt wurde er noch vor Ort geräppelt. Dank des maschinellen und personellen Einsatzes von Markus Kibler mit Söhnen gestaltete sich der Transport zum Hof von Erwin Haug unproblematisch.

Der frisch gefälllte Maibaum wird zum Hof von Erwin Haug gezogen.
Im Hof Haug begann die „Weiterverarbeitung“ des frisch gefällten und nich im Wald geräppelten Maibaumes. Die Arbeit am und um den Baum wurde weitgehend von Thomas Kibler mit seinem Team – Markus Sigg, Frieder Skowronski, Hannes Kibler, Magnus Kibler und weiteren Helfern – ausgeführt. Viel Hobelarbeit war erforderlich, um dem Baum sein jetziges Aussehen zu verleihen. Die Schilder mussten eingepasst werden, eine neue Hülse für die Spitze wurde montiert, die Girlande und den im Kindergarten geflochtene Kranz galt es zu befestigen, bevor der Baum mit dem alten Schlüter-Traktor und dem Einsatz vieler Helfer vom Hof Haug zum Aufstellplatz gefahren werden konnte.
Die stellvertretende Ortsvorsteher Markus Sigg und sein Team hatten derweil die Bewirtung der über 150 erschienenen Gäste mit Speisen und Getränken übernommen. Auffallend war auch in diesem Jahr wieder die große Anzahl an Kindern unter den Zuschauern.
Die Absperrung der Straße und die Regelung des Verkehrsgeschehens wurde von der Freiwilligen Feuerwehr aus Michelwinnaden übernommen.
Mit den traditionellen Scheren machten sich die etwa 40 starken Helfern aus Ortschaftsräten und Mitgliedern der örtlichen Vereine an das Aufstellen des Maibaums. Dass sich die akribisch genaue Anpassarbeit an die aufnehmende Halterung wirklich gelohnt hat, zeigte sich spätestens, als – unter dem bewährten Kommando von Paul Hepp mit zahlreichen „Schiebt an“-Rufen – der Baum mit seinen 25,30 m Höhe um 19.17 Uhr am 30. April bolzengerade in der Senkrechten stand und verankert wurde.
Frieder Skowronski und Thomas Kibler dankten allen Helfern für die Unterstützung und reibungslose Zusammenarbeit, dem Verpflegungsteam für die Rundumversorgung, dem Kindergartenteam fürs „Kranzen“.

Trotz des windigen Wetters wurde bis zum Einbruch der Dunkelheit weitergefeiert, dann übernahm die Nachtwache beim Lagerfeuer am Buswartehäuschen.
Text: Reiner Priebe, Frieder Skowronski / Fotos: Reiner Priebe, Frieder Skowronski
Anm. d. Red. in eigener Sache: Die verspätete Veröffentlichung hat produktionsinterne Gründe. Wir bitten die Verzögerung zu entschuldigen.


































