Der Narr und der Tod – Sterben humorvoll erleben und begleiten


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Bad Waldsee – Am Samstag, 26. September, findet im Gemeindehaus St. Peter um 19.00 Uhr ein interaktiver Vortrag mit Filmausschnitten statt. Ist es respektlos, pietätlos, einen Sterbenden als Clown zu begleiten? So neu ist der Gedanke nicht, denn schon das Mittelalter kannte die Verbindung des Todes mit dem Narren. In den vielen christlichen Totentänzen und auf den Jahrmärkten des Mittelalters wurde der Tod als Narr dargestellt. Unsere heutige Fasnet kennt die Verbindung des Narren mit dem Aschermittwoch. Beide Figuren – der Narr oder Clown und der Tod symbolisieren das Wissen um die Vergänglichkeit des Menschen.
Eine humorvolle Einstellung ist immer eine angstfreie Einstellung. Um sich der verdrängten großen Angst, dem Sterben zu stellen, ist die Haltung eines Narren von enormer Bedeutung.
In einem interaktiven Impulsvortrag zeigen die Humorforscher und Clowns Jan Karpawitz und Udo Berenbrinker, wie Humor helfen kann, Angst vor dem Sterben zu überwinden. Inspiriert durch eigene Erfahrungen als Gesundheit!Clowns erkunden sie die Verbindung zwischen Narr und Tod. Mit Filmausschnitten und tiefgründigem Witz geben die beiden witzige und ernste Einblicke in ihre Arbeit mit sterbenden Kindern und alten Menschen. Erst das Bewusstsein, dass uns der Tod vom Augenblick unserer Geburt begleitet und kein Feind, sondern ein weiser, gütiger aber auch strenger „Gevatter“(Pate) ist, macht das Leben reich, besonders und großartig. Der Vortrag findet statt am 26.9.2026 um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Peter in Bad Waldsee. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.





























