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Bad Waldsee – „Gesundheit soll noch stärker in der DNA unserer Stadt verankert werden“, sagte vor kurzem Oberbürgermeister Matthias Henne beim zweiten Netzwerktreffen der Initiative „Gesunde Stadt Bad Waldsee“. Dieses Profil der Stadt soll am 19. November mit der Verleihung des Siegela „Gesunde Stadt“ bei der Landesgesundheitskonferenz in Stuttgart unterstrichen werden.
Gesundheit gemeinsam fördern, Ideen austauschen und neue Projekte auf den Weg bringen – unter diesem Leitgedanken fand das zweite Netzwerktreffen der Initiative „Gesunde Stadt Bad Waldsee“ im Sitzungssaal des Historischen Rathauses statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Ärzteschaft, Verwaltung, Bildungseinrichtungen, Vereinen, den Städtischen Rehakliniken sowie vielen weiteren Organisationen und Institutionen folgten der Einladung und machten deutlich: Das Thema Gesundheit wird in Bad Waldsee gemeinsam getragen.
Gerne melden
Wer sich bei der Initiative „Gesunde Stadt Bad Waldsee“ engagieren oder eigene Ideen einbringen möchte, kann gerne noch dazustoßen. Interessierte können sich gerne bei Isabel Sonntag von der Stadtverwaltung Bad Waldsee per E-Mail an i.sonntag@bad-waldsee.de melden. Die Stadt freut sich über jede Unterstützung und neue Impulse.
Die Entwicklung seit 2025
Oberbürgermeister Matthias Henne begrüßte die zahlreichen Gäste und dankte allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Seit dem Auftakt der Initiative im Oktober 2025 habe sich bereits vieles entwickelt. Gemeinsam mit einer Pilotschule, den städtischen Kindergärten, der Volkshochschule Bad Waldsee, der Bauernschule Bad Waldsee, dem Stadtseniorenrat und vielen weiteren Partnern konnten bereits zahlreiche Projekte rund um das Thema Gesundheit angestoßen und teilweise erfolgreich umgesetzt werden. Koordiniert und begleitet wird das Projekt „Gesunde Stadt Bad Waldsee“ von Isabel Sonntag aus der Stadtverwaltung, die die vielfältigen Akteurinnen und Akteure vernetzt und die Umsetzung der Projekte maßgeblich begleitet.
Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens standen der Austausch, die Vernetzung und die Vorstellung aktueller Projekte. Präsentiert wurden unter anderem das „GENUSSVesper“, die Kinderolympiade, das Projekt „Bewusste Kinderernährung“, Gesundheitsvorträge sowie viele weitere Initiativen. Sie alle zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig Gesundheitsförderung in Bad Waldsee bereits gelebt wird und welchen wichtigen Beitrag die zahlreichen engagierten Akteurinnen und Akteure dazu leisten.
„Gesundheit soll noch stärker in der DNA unserer Stadt verankert werden“, betonte Oberbürgermeister Matthias Henne. Ziel sei es, die Lebens-, Lern- und Freizeitbedingungen für alle Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu verbessern und damit die Grundlage für ein gesundes Leben in jeder Lebensphase zu schaffen.
Das Netzwerktreffen bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Erfahrungen, Ideen und Anregungen einzubringen und neue Impulse für die weitere Zusammenarbeit zu entwickeln. Die große Beteiligung und der konstruktive Austausch zeigten eindrucksvoll, wie wichtig das gemeinsame Engagement für eine gesunde und lebenswerte Stadt ist.
Die Stadt Bad Waldsee bedankt sich bei allen Akteurinnen und Akteuren für ihre aktive Mitwirkung. Gemeinsam wird daran gearbeitet, Gesundheit als festen Bestandteil des städtischen Lebens weiterzuentwickeln und Bad Waldsee als „Gesunde Stadt“ nachhaltig zu stärken.
Verleihung
Anja Stanke, Koordinatorin im Amt für Gesundheit und stationäres Wohnen im Landkreis Ravensburg, informierte abschließend über das weitere Vorgehen. Am 19. November soll das Siegel „Gesunde Stadt“ bei der Landesgesundheitskonferenz in Stuttgart an die Stadt Bad Waldsee verliehen werden und am 25. November wird das Projekt „Gesunde Stadt“ bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises Ravensburg vorgestellt.
Unter „Lesen Sie hierzu auch“ finden Sie nachstehend einen kurzen Abriss zur Geschichte der Kur in Bad Waldsee. Eingefügt ist auch ein Bild von der Verleihungsurkunde von 1956. Die vom damaligen Ministerpräsidenten Gebhard Müller unterzeichnete Urkunde nennt die Berechtigung zur Führung des Prädikates „Bad“.






























