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Bad Waldsee – In Zusammenarbeit mit Pfarrerin und Religionslehrerin, Christine Schramm, sowie dem Jugendseelsorger, David Bösl, hob sich der Arbeitskreis Agieren in diesem Herbst mit einem besonders ansprechenden und berührenden Projekt hervor.
Es war von Beginn an eine Aktion, die mehr bot, als die vielsagenden Fotos der beiden Reisefotografen zur Ausstellung zu bringen, denn Bruno Maul und Pascal Violo waren zunächst am 5.10.1016 selbst vor Ort und hielten einen Vortrag für die Klassen 8 am Gymnasium Bad Waldsee. Hier erzählten die Fotografen von ihrer ehrenamtlichen Arbeit, nämlich als Zeichen der Menschlichkeit mit einem mobilen Malraum und Clowns ohne Grenzen mit Hilfsgütern und Spenden Flüchtlingscamps zu besuchen.
Sie starteten ihre „Karawane der Menschlichkeit“ im Jahr 2020, nachdem die Bilder des abgebrannten Lagers Moria um die Welt gegangen waren und brachten diese privat gesammelten Spenden und Hilfsgüter nach Lesbos. Hier entstanden nun die eindrucksvollen Fotos von Kindern und Erwachsenen, die während des Monats Oktober im Foyer des Gymnasiums zu sehen waren. Texte zu den ausgestellten Fotos hatten Schülerinnen des Arbeitskreises verfasst, Gedanken und Überlegungen, die durch die abgebildeten Menschen inspiriert worden waren.
Nika Mohr, Sara Mast, Ella Kirn und Lina Jedelhauser sowie auch David Bösl bereicherten die ausgestellten Fotos mit ihren persönliche Eindrücken, welche die Betrachter zum Weiterdenken anregen konnten, beispielsweise durch die Überlegung, ob nicht sehr viele von uns in der näheren oder entfernteren Vergangenheit Frauen in der Familie finden würden, welche auch einmal auf der Flucht waren. Darüber hinaus führten die Schülerinnen außerdem selbst Schulklassen durch die Ausstellung. Weiter wirkt der Eindruck, den die Fotos hinterließen, nicht nur in den Köpfen des organisierenden Arbeitskreises und den Ausstellungsbesuchern und Besucherinnen, sondern durch das Hineintragen des Projektes in den Unterricht verschiedener Klassen. Hier wurden nämlich im Anschluss an die Ausstellung Briefe an die Kinder in Camps verfasst, um zu zeigen, dass wir hier sehr wohl etwas tun können, um Mitmenschlichkeit zu leben. Der AK Agieren überlegt schon weitere Aktionen im Advent durchzuführen. Danke für die berührende Ausstellung und den bereichernden Einsatz darüber hinaus.































