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Reute-Gaisbeuren – Am Vormittag des heutigen Feiertags wurde das Fest „Allerheiligen“ in der Pfarr- und Wallfahrtskirche in Reute angemessen gefeiert. Zusammen mit dem Kirchenchor St. Peter und Paul zelebrierte Pfarrer Stefan Werner einen festlichen Gottesdienst. In der Predigt ließ der Geistliche den Theologen, Dichter und Mönch Andreas Knapp zu Wort kommen. „Sterben lernen – dem Leben zuliebe“. In einem Gedicht „Sterbenswunsch“ formuliert er: „Einschlafen in deinen Armen, weil ich weiß, ich werde wieder wach in deinen Armen und erkenne Gott an deinem Gesicht“.
Mit feierlichem Chorgesang gestaltete der Kirchenchor und der Leitung von Felicia Wieland den Festgottesdienst. Dabei übernahmen Leo Straßner an der Chororgel und Verena Westhäußer an der großen Kirchenorgel den musikalischen Part. So war es nicht verwunderlich, dass am Schluss des Gottesdienstes die Kirchenbesucher nochmals gerne Platz nahmen, um dem trefflichen Zusammenspiel der beiden Kirchenmusiker zu lauschen.

Nachmittags versammelten sich mehrere hundert Personen auf dem Friedhof in Reute. Trotz heftigem Ostwind kamen bei Sonnenschein die vielen liebevoll geschmückten Grabstätten zur besonderen Geltung. Gemeindereferentin Kathrin Bohnenberger dankte den Angehörigen für das Gedenken das ganze Jahr über, besonders aber am Festtag Allerheiligen und Allerseelen. „Wir erinnern uns an Menschen, die uns nahe waren und die uns bis heute etwas bedeuten. Damit bekunden wir: Du bist nicht vergessen“.


Jetzt wurden die Namen der im vergangenen Jahr verstorbenen Gemeindemitglieder vorgetragen, es waren 18 Frauen und 14 Männer, dazu sieben Schwestern vom Kloster Reute. Die Gedenkfeier wurde von der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren mit Liedern musikalisch umrahmt. Zum Abschluss ging Kathrin Bohnenberger durch die Reihen des Friedhofs und besprengte die Grabstätten mit Weihwasser.
































