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Haisterkirch – Mit dem Bezug zum hl. Franziskus, dessen Gedenktag am 3. Oktober weltweit in der kath. Kirche begangen wird, wurde in der Haisterkircher Pfarrkirche am 1. Oktobersonntag der Erntedankgottesdienst besonders würdevoll gefeiert. Eingebunden in die Gestaltung des Gottesdienstes waren die Minis und Mitpilgernde, die sich im Frühjahr 2026 zusammen mit Pfarrer Stefan Werner auf eine Pilgerreise nach Assisi begeben hatten. Sie trugen Gebete und Fürbitten vor. Mit einer Beamer-Show wurden Erinnerungsbilder von der Pilgerfahrt gezeigt.
Die enge Verbindung zu Erntedank und das geschwisterliche Verhältnis zur Schöpfung hatte bekanntlich der heilige Franziskus von Assisi deutlich im bekannten „Sonnengesang“ zum Ausdruck gebracht.
Pfarrer Stefan Werner, der den festlichen Gottesdienst auch zelebrierte, zeigte in seiner Ansprache auf, welche Bedeutung dem Wirken des Heiligen für uns alle gerade heutzutage beizumessen ist. Hatte Franz von Assisi doch zeitlos gültige Zitate zu Frieden, Nächstenliebe und zur Schöpfung ausgesprochen. Genannt sei das Gebet: „O Herr mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich Liebe bringe, wo Hass ist.“
Für die feierliche musikalische Umrahmung hatte Bernadette Behr, die kurzfristig eingesprungen ist, an der Orgel Sorge getragen. Klangvoll wurde das zum Erntedankfest passende Liedgut begleitet. Der Erntealtar, bei dem auch Gottesdienstbesucher ihre Körbe mit Erntefrüchten abgestellt hatten, war schön zusammengestellt worden mit deutlichem Bezug zur Feldarbeit, zur Ernte und zu Früchten des Gartens.
Text und Bilder: Rudi Martin
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