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Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr

Goethes Werther eröffnet die Leutkircher Theatersaison

Foto: WLB
„Werthers Leiden“, Goethes großer Briefroman, herausgekommen im Jahre 1774, bewegte seinerzeit die empfindsame Jugend in ganz Europa. Es kam zu einer Welle von Nachahmungsuiziden, so sehr machte Goethes tragische Liebesgeschichte betroffen. Szenenbild: WLB.
veröffentlicht am: 06.10.2026
Autor: Matthias Hufschmid, VHS
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Leutkirch – Die Württembergische Landesbühne Esslingen (WLB) gastiert am Samstag, 10. Oktober, um 19.30 Uhr in der Festhalle Leutkirch. Auf dem Programm steht der Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe „Die Leiden des jungen Werther“ (100 Minuten, keine Pause). Karten für diesen Theaterabend gibt es im Vorverkauf bei der Touristinfo Leutkirch (07561 87154) und online bei www.reservix.de. Die Abendkasse in der Festhalle Leutkirch hat ab 18.30 Uhr geöffnet, ebenso die Theaterbar. Um 19.00 Uhr findet eine Einführung zum Stück statt.

Als der Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ 1774 erschien, wurde der 25-jährige Goethe über Nacht zu einer Berühmtheit in ganz Europa und zur Ikone des Sturm und Drang. Mehr als 250 Jahre später ist Werthers tragisches Schicksal immer noch so fesselnd, bewegend und zeitlos wie damals.

Die Geschichte: Der junge Werther ist frisch von zu Hause ausgezogen, als er Lotte kennenlernt und sich unsterblich in sie verliebt. Schade, dass sie schon mit Albrecht verlobt ist und ihn bald heiraten wird. Werthers Achterbahn der Gefühle zwischen Hoffnung, Sehnsucht und Verzweiflung hält ihn in Atem: Die Liebe wird zur Obsession und keine Ablenkung hilft. Seine unerfüllte Liebe zu Lotte und die Grenzen der bürgerlichen Gesellschaft, in der er sich ständig ausgeschlossen fühlt, führen zu einer für ihn aussichtslosen Lage, Werther beschäftigt sich mit Suizidgedanken, die Situation spitzt sich zu.

Szenen aus der Neuinszenierung von Goethes „Werther“ durch die Württembergische Landesbühne Esslingen. Fotos: WLB Esslingen

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Matthias Hufschmid, VHS
veröffentlicht am
06.10.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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