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Patroziniumsfest „Maria Geburt“ in Graben

Feier am Namenstag (8. September) der Gottesmutter

Foto: Rudi Martin
veröffentlicht am: 13.09.2026
Autor: Rudi Martin
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Graben/Bad Waldsee – In der Grabener Marienkapelle, eine der vier Marienkapellen der Kirchengemeinde Haisterkirch, wurde am 8. September, dem Gedenktag von „Maria Geburt“, das Patroziniumsfest würdevoll gefeiert. Es ist zugleich das Namensfest von Maria.

Pater Hubert Vogel von der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee zelebrierte die hl. Messe. Er freute sich darüber, dass neben Grabener Bürgerinnen und Bürgern auch treue Gottesdienstbesucher aus der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee das Patrozinium der Gottesmutter Maria mitfeierten.

Geweiht geworden ist die Grabener Marienkapelle bekanntlich auf die Namensgebung „Maria Geburt“. Ab dem 7. Jahrhundert ist die Feier von „Maria Geburt“ auch in der römisch-katholischen Kirche bezeugt und wurde von Papst Sergius I. (687-701) sogar mit einer eigenen Prozession bedacht.

Pater Hubert Vogel erinnerte nach dem Vortrag der langen Vorfahren-Liste Mariens, welche Bedeutung die Mutter Gottes für die Christenheit erlangt hat. Sie ist die bedeutendste Fürsprecherin für die ganze Menschheit geworden. Das Liedgut mit vielen, altbekannten Marienliedern bestückt, wurde vom Pater sicher und kraftvoll angestimmt.

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Besonders inbrünstig sangen die Mitfeiernden all die Marien-Lieder mit. Am Ende der Eucharistiefeier erbat Pater Hubert Vogel den Segen Gottes für alle Gekommenen, für alle Grabener Einwohner und die Besucher dieser Kapelle. Auch der verstorbenen Grabener wurde besonders gedacht. Herzlichst bedankte sich der Pater bei Rita Fink, die ehrenamtlich seit etlichen Jahren die Kapellenpflege übernommen hat. Dafür wurde ihr allseits aufrichtig gedankt.

Im Anschluss gemütliches Zusammensein auf dem Hof Frick

Zur Tradition gehört in Graben im Anschluss an den Gottesdienst das gemütliche Zusammensein auf dem Hofgut der Familie Monika und Franz Frick. All die Gekommenen erfreuten sich an dem Blumen- und Pflanzenparadies, welches das gesamte Areal des ehemaligen Bauernhofs umgibt. Zum Ausklang des „Grabener Festtags“ ist dies ein idealer Ort. Die Gäste wurden wie gewohnt mit Getränken und dazu mit schmackhaften Happen von Monika Frick und Rita Fink verwöhnt.

Mitorganisator Erwin Fink wies darauf hin, dass die Grabener immer noch über eine kleine Summe auf einem speziell angelegten Konto verfügen. Dieses Geld wird, so lange es reicht, für diese Nachfeier beim Patrozinium verwendet. Viel Lob und Dank für diese gezeigte Gastfreundschaft gab es durch die Mitfeiernden, die wohl gerne wieder zum nächstjährigen Patroziniumsfest kommen werden.
Bericht und Bilder: Rudi Martin

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13.09.2026
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