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Stadtfest Bad Wurzach

Musik spielte neben Essen und Trinken eine große Rolle

Foto: Uli Gresser
Auf beiden Bühnen – am Spital und am Rathaus – gab es an beiden Tagen wieder Musik für jede Generation. Auch im Kurhaus ging die Post ab: Dort hatten die Kurhaus-Genossen zur Afterparty geladen. Zu später Stunde war diese gut besucht.
veröffentlicht am: 01.09.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Bad Wurzach – Musik spielt neben Essen und Trinken eine große Rolle – denn was wäre ein Stadtfest ohne Musik? Deswegen werden die beiden großen Bühnen beim Bad Wurzacher Stadtfest während der beiden Tage praktisch permanent bespielt, tagsüber zeigen die Blaskapellen aus der Stadt ihr Können und abends kommen dann die Fans von Rock-, Pop- und Schlagermusik zu ihrem Recht. Neu in diesem Jahr: die Afterparty im Kurhaus am Samstagabend, veranstaltet von der Kurhaus-Genossenschaft in Kooperation mit der Initiative „Bass on Grass“. Sie sei zu später Stunde sehr gut besucht gewesen, berichtete uns Giorgio Maucher, Vorstand der Kurhaus-Genossenschaft.

Eröffnung mit der Stadtkapelle

Es ist in all den Jahren seit dem ersten Stadtfest 1978 zur Tradition geworden, dass die Stadtkapelle zur Eröffnung des Festes mit dem Fassanstich, in diesem Jahr erstmals durch den frischgewählten Bürgermeister Florian Schiller, ein „Prosit der Gemütlichkeit“ spielt. Und ließ es es dabei nicht bewenden: Gut zwei Stunden unterhielt in diesem Jahr die Stadtkapelle mit ihrer Dirigentin Petra Springer die Stadtfestbesucher mit Hits der Blasmusik.

Petra Springer hat soeben von Bürgermeister Schiller (links im Bild) einen Bierkrug erhalten und grüßt das Publikum.

Stimmung

Auf der großen Bühne am Spital spielten am Samstagnachmittag die Musiker des Musikvereins Seibranz auf. Die Trachtenkapelle Eintürnen beendete den Reigen der Blaskapellen mit ihrem gelungenen Mix aus traditioneller Blasmusik und Stimmungsliedern.

Verpflegung

Der Musikverein Arnach zeigte in seiner Käsespatzen-Hütte, was der Musikverein nicht nur kulinarisch, sondern auch musikalisch zu bieten hat: Während die Gäste die wohl berühmteste Spezialität des Stadtfestes genossen, spielte am Abend eine kleine Besetzung des Musikvereines zur Unterhaltung auf.

Die Pink Planets

Gegen Abend übernahmen – wie bereits in den beiden Vorjahren – die Musiker (plus deren Techniker) der Band „Pink Planets“ aus Sigmarszell bei Lindau die große Bühne beim Spital. Bis tief in die Nacht sorgten die pinkfarbenen Planeten mit ihrer ausgefeilten Lichtshow und ihrem Mix aus Pop, Rock und Neuer Deutscher Welle für ausgelassene Stimmung bei den Besuchern. Für Besucher, die an der Bühne vorbeigehen wollten, gab es kaum ein Durchkommen, so umlagert war diese fast den ganzen Abend über von Fans und Tanzenden.

Noch mehr Blasmusik

Den Sonntagnachmittag auf der großen Bühne beschloss der Musikverein Harmonie Unterschwarzach musikalisch mit ihren Perlen der Blasmusik, nachdem die Musikkapelle Ziegelbach zwischen den beiden Modenschauen für Frühschoppenunterhaltung vom Feinsten gesorgt hatte.

Dieters Gesangsauflauf

Richtig ab ging es am Samstagabend auf und vor allem vor der Rathausbühne bei Dieters Gesangsauflauf. Selten betätigten sich die Zuhörer vor der Bühne so intensiv sportlich wie an diesem Abend: Von wegen Viererbob, es waren zig Musikbegeisterte, die sich auf das Lied „Wir fahren mit dem Bob“ sich bei bestem Partywetter auf dem Straßenpflaster wälzten.

Und dann kam Freddy

Und später bekam der Alleinunterhalter Dieter Langlouis aus Aulendorf noch von einem alten Haudegen aus der Zeit der Schlagerwettbewerbe Unterstützung: Freddy Holzmüller sang einige seiner Hits von damals, und dank des eingeblendeten Textes konnten alle mitsingen.

Die K.u.K. Musikanten aus Hauerz und Mühlenfestmusikanten

Den Auftakt auf der Rathausbühne machten am Samstagmittag die K.u.K. Musikanten aus Hauerz mit einem Querschnitt durch das Blasmusik-Stimmungsrepertoire. Zum dritten Mal beim Stadtfest dabei waren die Mühlenfestmusikanten, die nach den Hauerzer Musikanten die Bühne übernahmen: Die Gruppe von Blasmusikern, die sich vor zwei Jahren beim Mühlenfest in Eggmannsried spontan zusammengefunden hatten und seitdem schon viele Auftritte hingelegt haben, wussten auch an diesem Stadtfest-Samstag zu überzeugen.

Die Bänklesmugge und die „Waldseer Oldies“

Auf ähnlichem Weg zusammengefunden hatten sich die Musikanten der Bänklesmugge, die den wettermäßig ebenfalls wunderbaren Sonntagmorgen mit ihrer Frühschoppenmusik auf der Rathausbühne eröffneten. Ihnen folgten dann ab der Mittagszeit die „Waldseer Oldies“ die frei nach dem Motto „Oldies but Goldies“, bei den Besuchern rund um den Marienbrunnen für richtig gute Stimmung sorgten.
Text und Fotos: Uli Gresser

Viele Bilder in der Galerie

Die Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ hat mehrfach über das Bad Wurzacher Stadtfest berichtet. Siehe nachstehend die Links unter „Lesen Sie hierzu auch …“ Mit dem vorliegenden Artikel endet unsere Berichterstattung zum Bad Wurzacher Stadtfest 2026.

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