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LEADER als Erfolgsmodell für den ländlichen Raum gewürdigt

Zehn Jahre Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu

Foto: ReWA
Sie stießen auf zehn Jahre LEADER im Württembergischen Allgäu (ReWA) an: zahlreiche Vertreter aus der hiesigen Raumschaft, darunter waren Gottfried Härle aus Leutkirch, Thomas Kellenberger aus Aitrach, Florian Schiller und Petra Greiner aus Bad Wurzach, Stephan Wiltsche aus Wangen, Peter Müller aus Wolfegg, Max Haller von der Waldburg und viele Verfechter der Förderung kleiner Initiativen in der Region mehr.
veröffentlicht am: 05.08.2026
Autor: Bettina Porombka, ReA
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Kißlegg – Mit einem Festakt im Neuen Schloss Kißlegg hat die Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu e.V. (ReWA) ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Vereinen, Wirtschaft, Politik und Verwaltung blickten gemeinsam auf zehn Jahre erfolgreicher Regionalentwicklung zurück und diskutierten die Zukunft des ländlichen Raums. Der Vorstandsvorsitzende Tobias Walch begrüßte die Ehrengäste, darunter Staatssekretärin Sarah Schweizer aus dem Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat sowie Staatssekretär Raimund Haser MdL.

In ihrer Festrede unterstrich Staatssekretärin Sarah Schweizer die Bedeutung des LEADER-Programms für starke ländliche Räume. LEADER stärke die regionale Entwicklung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem es Menschen vor Ort dabei unterstütze, Verantwortung zu übernehmen und ihre Heimat aktiv mitzugestalten.

Sarah Schweizer betonte: „Die Mitglieder der LEADER-Aktionsgruppe Württembergisches Allgäu sind für mich echte Möglichmacher. Durch den Bottom-up-Ansatz von LEADER nimmt die Region ihre Zukunft selbst in die Hand. Denn die besten Ideen entstehen vor Ort, nicht in Stuttgart, Berlin oder Brüssel. Wenn Menschen zusammenkommen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären, und an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, dann kann echtes Neues entstehen, das uns alle gemeinsam voranbringt. So wurden im engen Schulterschluss von Kommunen, Unternehmen, Vereinen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern in den vergangenen zehn Jahren viele tolle Projekte auf die Beine gestellt. Mit ihrem großen Einsatz sorgen alle Beteiligten dafür, dass das Württembergische Allgäu ein Ort bleibt, an dem Menschen gerne leben, arbeiten und sich entfalten können.“

Auch Staatssekretär Raimund Haser würdigte die Entwicklung der Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu und den Beitrag des LEADER-Programms für die Region. Er betonte: „Ich bin dankbar für die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Initiativen, für die Unterstützung der Kommunen und für die Dienstleistung der Geschäftsstelle Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu. Hand in Hand haben sie es in den vergangenen zehn Jahren mit großem Engagement geschafft, die Zusammenarbeit vieler regionaler Akteure nachhaltig zu stärken und damit den Grundstein für die Umsetzung innovativer Ideen in unserer Heimat gelegt.“

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Tobias Walch und Dieter Krattenmacher zogen positive Bilanz

Im anschließenden Dialog blickten Tobias Walch und sein Vorgänger Dieter Krattenmacher auf zehn Jahre Regionalentwicklung zurück. Seit der Gründung der Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu wurden rund 75 LEADER-Projekte sowie 93 Kleinprojekte im Regionalbudget beschlossen. Insgesamt flossen 6,92 Millionen Euro Fördermittel in die Region und lösten Investitionen von rund 22,8 Millionen Euro aus. Jeder Euro LEADER-Förderung löst dabei 3,57 Euro an Investitionen aus. Für Tobias Walch liegt der Erfolg jedoch vor allem im Engagement der Menschen: „Unser größter Erfolg sind nicht die Fördergelder, sondern die Menschen, die mit ihren Ideen, ihrem Ehrenamt und ihrem Engagement unsere Region gestalten.“

Mit Blick auf die Zukunft sprachen sich die Verantwortlichen dafür aus, LEADER als starkes Instrument der Regionalentwicklung dauerhaft zu sichern. Dafür brauche es ein verlässliches Budget, eine auskömmliche EU-Kofinanzierung und ausreichend Gestaltungsspielräume für die Regionen.

Zum Abschluss dankten Tobias Walch und Dieter Krattenmacher allen Projektträgern, Kommunen, Vereinsmitgliedern, ehrenamtlich Engagierten und Mitarbeitenden der Geschäftsstelle sowie der Europäischen Union, dem Land Baden-Württemberg und den beteiligten Behörden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Beim anschließenden Get-together klang der Jubiläumsabend in festlicher Atmosphäre aus.

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Bettina Porombka, ReA
veröffentlicht am
05.08.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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