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Das Gebäude besticht durch moderne Architektur und Technik.

Bad Saulgau – Es war eine große Baustelle mitten in der Stadt, die vor 25 Jahren zum Abschluss kam, was Saulgau auf dem Weg zur Bad-Stadt einen großen Schritt weiter brachte. Voll des Lobes waren deshalb die Anwesenden über „25 Jahre Stadtforum“ in Bad Saulgau, das am 11. Oktober diesen Jahres noch mit einem „Tag der offenen Tür“ gefeiert werden wird und worüber Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller und das Team von der Tourismusbetriebsgesellschaft (TBG) in einem Pressegespräch informierten. Anlass war die Ehrung durch die IHK Bodensee-Oberschwaben in Vertretung von Bernhard Nattermann für 25 Jahre Tourismusbetriebsgesellschaft, zu deren zentralen Aufgaben die Bespielung des Stadtforums gehört. Eine Bilanz.

Eng verbunden mit dem Stadtforum ist die Entwicklung der TBG. Zuvor habe es im Tourismus einen „Wildwuchs“ gegeben, erinnerte der Bürgermeister. Geschäftsleiterin des Stadtforums Patricia Mattes bezeichnete die TBG als „ein wunderbares Unternehmen“. Tourist-Info und Veranstaltungshaus gehören für sie eng zusammen. 

Dass das Stadtforum längst ein fester Bestandteil des Stadtlebens ist, zeigen auch die Zahlen von Veranstaltungsmanagerin Sabine Ammann: Rund 31.000 Besucherinnen und Besucher kamen im vergangenen Jahr, durchschnittlich 190 bis 200 Veranstaltungen finden jährlich statt. Das Programm reicht von Tagungen über Theater und Konzerte bis hin zur Fasnet, Vereinsveranstaltungen sowie städtische und private Feiern zum Beispiel Hochzeiten. Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller ergänzte überschwänglich: „Alle Dinge, die wir in Saulgau machen, sollen die Leute glücklich machen. Das ist unsere erste Botschaft.“ Das Team, das sich um das Stadtforum kümmere sei spitze, deshalb laute die zweite Botschaft: Alles wird ermöglicht.

Vor 25 Jahren wurde das Stadtforum in Bad Saulgau feierlich eröffnet.

Der Bürgermeister blickte folglich mit stolz auf die Anfänge des Stadtforums zurück, das auch ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Prädikat „Bad“ gewesen sei. Auf dem Areal des heutigen Stadtforums standen einst rund 15 Häuser, die die Stadt nach und nach aufkaufte. Marketing-Managerin Lena Löffler zitierte aus einem Artikel zur damaligen Eröffnung: „Ein bewusst gewählter Ort. Es soll nicht abgelegener Kulturtempel, sondern Treffpunkt für alle sein, für Bürger und Vereine, Kunst- und Kulturinteressierte, für Touristen und Kurgäste.“ Diese Vision habe sich erfüllt. An die spektakuläre Eröffnung des Stadtforums im Oktober 2001 erinnert sich der Bürgermeister mit Begeisterung: Pferde tauchten aus dem Nebel auf, ein Trapezkünstler sorgte über den Köpfen der Gäste für Staunen. „Das war super. Aber was soll ich sagen: So ist halt Saulgau“, erklärte der Schultes mit einem Augenzwinkern.

Und mit Blick auf die Entscheidungen in Ravensburg, wo der Gemeinderat gerade, die Umwidmung und den Umbau der Oberschwabenhalle zur Sporthalle beschlossen hat, erhofft sich Osmakowski-Miller einen zusätzlichen Push für Bad Saulgau mit seinem exzellenten Stadtforum. „Aus Sicht von Saulgau eine tolle Sache.“

Autor: Roland Reck


erschienen in August/September 2026

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„Eine tolle Sache“

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