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Isny – Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur Osteuropas (GWZO) stellt der Stadtbücherei bis 7. August die Ausstellung „Die Folgen des Ukraine-Kriegs Destroyed Ukrainian Heritage – analog und digital“ zur Verfügung.
Der Krieg in der Ukraine bedeutet nicht nur unendliches menschliches Leid, sondern auch die Zerstörung von Infrastruktur und nicht zuletzt die unwiederbringliche Zerstörung ukrainischen Kulturguts. Auf großformatigen Plakaten im Foyer der Bücherei werden Bilder von Gebäuden vor und nach der Bombardierung, ergänzt durch ausführliche Texte, gezeigt. Diese Bilder machen auf erschreckende Weise die Zerstörung deutlich. Mittels QR-Code können Interessierte weiteres Material im Internet sehen. Es sei schwierig, die Gesamtzahl der zerstörten Gebäude zu bestimmen, doch die geschätzte Zahl liege bereits bei über 250.000, heißt es im Begleittext des Leibniz-Instituts. Kuratiert worden ist diese Ausstellung von Dr. Semen Shyrochyn, Kiew, in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur Osteuropas (GWZO). Gefördert wird sie durch den Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“.
























