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Muthmannshofen – Wenn knackige Gitarrenriffs losfeuern, der Bass fette Vibes schickt, die Drums antreiben und die Keys aufleuchten, weiß jeder im Ort: Das Sommerkonzert des Kirchenchors geht los – und später übernimmt „iNDIKTA“ die Party.
Mut haben sie, das muss man den Verantwortlichen des Chors lassen. Eine Woche lang verwandelten sie trotz unsicherer Wetterlage Hiemers Garten in eine echte Open Air-Arena: Mega-Bühne, starke Sound- und Lichttechnik, imposante Fallschirmüberdachung und liebevolle Deko. Die Generalprobe fiel zwar dem Gewittersturm zum Opfer. Aber aufgeben? Keine Option. Gut so: Am Abend vibrierte die Dorfmitte wie eine kleine Festivalzone – bis auf den allerletzten Platz gefüllt. Das Publikum war vom ersten Ton an voll dabei, die Aftershowparty stark – und das Wetter spielte endlich mit.
Als der Chor loslegte, war klar, dass Kirchenmusik längst über den Kirchenraum hinausstrahlt. Mit Rock und Popklassikern von Toto, Queen und Bon Jovi zeigte der Chor – mit Stimmen aus drei Generationen – wie man eine Dorfmitte zum Beben bringt. „What About Us“, „Something Just Like This“ und „Chasing Cars“ brachten das Publikum gleich zu Beginn auf Betriebstemperatur. Sommerfeeling kam auf mit „Don’t Stop Me Now“ und „Summer of ’69“. Die großen Gänsehautmomente lieferten die Bon-JoviKracher „Bed of Roses“, „Runaway“ (bravo, Solist Markus Kieble!) und „Livin’ on a Prayer“. Bei „Hey Jude“ sang die ganze Dorfmitte, bevor „We Will Rock You“ den Platz endgültig zum Resonanzraum machte. „Radio“ setzte den Schlusspunkt – ein Finale mit Nachhall.
Rockige Kultsongs, die launige Moderation von Chorleiter Berthold Hiemer, ideenreiche Arrangements (Chapeau Berthold und Maxi Hiemer!) und eine Band, die den Chorklang perfekt trug – Klaus Schönmetzler (Drums), Ronnie Haug (E Gitarre), Christoph Heidel (E-Bass) und Maximilian Hiemer (Keys, Technik) – prägten den Sound des Abends. Und die Ton- und Lichtcrew um Michael und Josef Steinhauser sowie Sebastian Stückle setzte dazu die glanzvollen Akzente.
Zum Finale zog die Band „iNDIKTA“, längst feste Größe der regionalen Musikszene, noch einmal alle Register – mit einer Aftershowparty, die das Sommerkonzert endgültig zur Festivaladresse machte. Ihr Rezept: Vier großartige Musiker und zwei außergewöhnliche Stimmen, die ihresgleichen suchen. Dazu ein Repertoire, das von aktuellem Rock und Pop bis zu den Kultsongs der letzten Jahrzehnte reicht – und jede Bühne mit unverwechselbarem Live-Drive erobert.









































