Frisches Leuchten und mehr Schlafkomfort auf rund 2300 m Höhe


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Leutkirch – Schon seit ein paar Wochen genießen Wanderer wieder die Gastlichkeit und das Panorama auf den beiden am Arlberg gelegenen Hütten des Alpenvereins Leutkirch. Wie immer hatten die ehrenamtlichen Helfer zum Saisonstart jede Menge zu tun. Während sich deren Wirken oft eher im Verborgenen abspielt, dürften einige Ergebnisse den Gästen diesmal sofort auffallen.

Leuchten schon von weitem: Die in den Farben der Stadt frisch gestrichenen Fensterläden
Die Leutkircher Stadtfarben leuchten von weitem
So hatte sich noch Anfang Juli ein Team um Hüttenvorstand Stefan Wagegg der Fensterläden an der Leutkircher Hütte angenommen. In den extremen Witterungsverhältnissen auf 2251 m Meereshöhe blättert die Fabe viel schneller ab als im Tal, was auch die Substanz aus Holz gefährdet. Inzwischen leuchten das frische Leutkircher Blau und Gelb den Bergsteigern schon von weitem entgegen. Auch die von den Stürmen etwas mitgenommenen Fahne mit dem Wappen der Stadt wurde ersetzt. Die neue hatte OB Hans-Jörg Henle zur Mitgliederversammlung im März überbracht.
Präzise Planung der Heli-Transporte
Weniger zu sehen, aber gut zu spüren ist eine der Neuerungen im noch etwas höher gelegenen Kaiserjochhaus, das sich in einer etwa zweistündigen Tour erreichen lässt: 68 Matratzen hatte das Helferteam um Hüttenwart René Lamprecht in den Zimmern und Schlafräumen ausgetauscht. Was vor allem logistisch eine umsichtige Planung erforderte: Per Helikopter wurden die neuen angeliefert und die alten gleich wieder zum nächstgelegenen Wanderparkplatz geflogen. Dort wartete ein Traktor mit Anhänger, um sie zum Wertstoffhof ins Tal zu bringen.
Besonders aufmerksamen Wanderern könnte schließlich auffallen, dass eine Reihe von Wegweisern und -markierungen erneuert wurden. Wobei laut Stefan Wagegg der letzte Winter in Sachen Schäden sehr glimpflich verlaufen sei. Jetzt hoffen er und die insgesamt rund vierzig ehrenamtlichen Wegepaten auf einen Sommer ohne Murenabgänge in Folge von Unwettern.

Die Witterung hatte ihre Spuren hinterlassen.

Erforderte präzise Planung: der Transport der Matratzen per Helikopter.

Helfer aus der Gegend brachten die ausgedienten Matratzen ins Lechtal hinab.

Wegepaten beim Erneuern von Seilsicherungen.

Die Schaffer lassen sich vom Panorama nicht ablenken.
Text: Ulli Stark / Fotos: DAV Leutkirch (Wagegg)






































