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Isny (mp) – Die Ganztagsschule in Isny startet zum Schuljahr 2028/2029. Einer entsprechenden Empfehlung des Entwicklungsrats folgte der Verwaltungsausschuss am Montagabend (6.7.) und beschloss die Verschiebung einstimmig. Bisher war die Einführung des Ganztagskonzepts für Grund- und Förderschule für das Schuljahr 2027/2028 vorgesehen. Der für Sommer 2027 geplante Umzug an den Rain ist von der Verschiebung unberührt, die Bauarbeiten in den Gebäudeteilen E+F liegen im Zeitplan und im Kostenrahmen. Hier die Mitteilung von Seiten der Stadt (verbreitet bereits am 10. Juli, von der Bildschirmzeitung „Der Isnyer“ veröffentlicht am 15. Juli):
Den Entwicklungsrat gibt es in Isny seit März 2026. Er setzt sich zusammen aus Vertretern des Schulteams der Grundschule am Rain und der Eduard-Schlegel-Förderschule, Elternvertretern der Schulen, Vertretern des Gesamtelternbeirats der Kitas Isny (GEKI), der Stadtverwaltung Isny, des Schülerhauses und des Vereins für Kinder, Jugend und Familie. Der Rat ist ein zentrales Gremium für die Weiterentwicklung des Ganztagskonzepts in Isny. Er übernimmt mit seinen verschiedenen Blickwickeln eine wichtige Rolle bei der strategischen Schulentwicklung – insbesondere bei der Verzahnung von Unterricht, Lernzeiten, außerunterrichtlichen Angeboten und pädagogischen Konzepten.
Bei der jüngsten Sitzung des Entwicklungsrats wurden bereits einzelne Bereiche herausgearbeitet, die es genauer zu planen und zu organisieren gilt. Hierbei wurde deutlich, dass es für eine gute Planung der Organisation eines Ganztagsschulbetriebs, mit ergänzender kommunaler Betreuung im Haus, eines genauen und verbindlichen Startzeitpunktes bedarf. Der geplante Umzug der beiden Schulen in den Sommerferien 2027 stellt eine sehr eng getaktete Einzugsphase dar, zudem kommen sowohl die Kinder als auch die Lehrer in ein komplett neues Umfeld.
Nach reiflichen Überlegungen wurde daher aus dem Entwicklungsrat heraus die Empfehlung ausgesprochen, dass es für einen gelingenden Ganztag von Beginn an sinnvoll wäre, den Start der Ganztagsschule um ein Jahr auf das Schuljahr 2028/2029 zu verschieben. „Somit kann ein verlässlicher und planbarerer Start gewährleistet werden. Zudem haben die Schulen ausreichend Zeit, sich mit den Kindern im neuen Gebäude einzuleben. Dies bietet allen beteiligten Parteien, den Schulen, den außerschulischen Partnern und der Kommune, aber auch den Familien Planungssicherheit“, sagt Alexandra Kreisle, Sachgebietsleitung Bildung und Soziales.
Maike Westhäusser, Schulleiterin der Grundschule am Rain, unterstreicht: „Die Entscheidung, diese Empfehlung auszusprechen, ist uns nicht leichtgefallen, denn wir arbeiten seit langer Zeit mit großem Engagement an der Konzeption und Umsetzung des Ganztags und werden dies auch weiterhin mit Hochdruck tun. Unser Wunsch war ein Umzug in den Pfingstferien. Dieser Termin lässt sich leider nicht realisieren. Die Stadt Isny und alle Beteiligten arbeiten mit großem Einsatz daran, den Umzug in den Sommerferien zu ermöglichen. Für dieses Engagement sind wir sehr dankbar. Wir freuen uns auf die neuen Räumlichkeiten und sind überzeugt, dass dort ein moderner Lern- und Lebensort entstehen wird, an dem sich alle wohlfühlen können.“
Alexander Wegmann, Schulleiter der Eduard-Schlegel-Schule, betont: „Den Umzug und die Umstellung auf Ganztagsbetrieb quasi parallel zu vollziehen, ist aus unserer Sicht nicht umsetzbar und den Schülerinnen, Schülern und Mitarbeitern nicht zuzumuten. Bei Baustellen dieser Größenordnung sind Nachbesserungen definitiv zu erwarten. Diese dann durchzuführen, während wir uns im Ganztagsbetrieb einrichten und dann möglicherweise teilweise Räume nicht nutzen zu können, wäre problematisch.“
Christian Mandl, Elternvertreter und GEKI-Vorstand, macht deutlich: „Die Vertretung der Elternschaft möchte ebenfalls betonen, wie wichtig es ist, dass der Ganztagsbetrieb präzise und mit hoher Qualität startet. Da so viele Akteure beteiligt sind, braucht diese komplexe Koordination einen verlässlichen, gut abgestimmten und planbaren Start. Die Kinder müssen den Umstieg auf die Ganztagsschule in einem stabilen und sicheren Umfeld erleben können. Wir als Eltern unterstützen daher ausdrücklich die Empfehlung der zeitlichen Trennung von Umzug und Aufnahme des Ganztagsbetriebs.“



































