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Leutkirch – Einem der grundlegendsten und zugleich flüchtigsten Phänomene unseres Daseins widmet sich die Ausstellung „ZEITVERGEHEN – as time goes by“ in der städtischen Galerie im Gotischen Haus in Leutkirch. Sie ist noch bis Ende September zu sehen.
Die siebenköpfige Künstlergruppe „maximal“ regt mit höchst unterschiedlichen Arbeiten einen spannungsvollen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Vergänglichkeit und Erinnerung an. Isa Dahl, Thomas Heger, Rolf Kilian, Bernd Mattiebe, Rainer Schall, Daniel Wagenblast und Bernhard Walz haben sich beim gemeinsamen Studium in Stuttgart kennengelernt und sind seit 1994 als Künstlergruppe „maximal“ mit zahlreichen gemeinsamen Projekten in renommierten Museen und Galerien hervorgetreten.
Aus den individuellen künstlerischen Positionen – Malerei, Skulptur und Fotografie – entstehen spezifische Raumkonstellationen, die sich in den historischen Kontext des Hauses einschreiben. Die Arbeiten entwickeln gemeinsam eine dichte, vielschichtige Inszenierung. Zentrale Begrifflichkeiten für den Umgang mit Kunst, Gesellschaft und Zeit werden in teils übergroßen Sprechblasen sichtbar und in die Räume integriert: WAHRHEIT, RISIKO, SCHÖNHEIT, NOT, HUNGER, SINN, GIER, HEUTE, TROST, HORIZONT, BEDARF. So entsteht eine poetische Reflexion über das Werden und Vergehen. Und es wird spürbar, dass Zeit nicht nur gemessen, sondern vor allem erlebt wird.

Motiv „Durchblick“. Foto: Bernhard Walz

Motiv „Freiheit“. Foto: Bernhard Walz

Motiv „Freiheit“ (Detail). Foto: Bernhard Walz

Motiv „Rettung“. Foto: Bernhard Walz

Skulptur von Daniel Wagenblast. Raumgestaltung mit Gemälde durch „maximal“. Foto: Bernhard Walz

Blick ins Gotische Haus mit Objekten der Künstlergruppe „maximal“. Foto: Bernhard Walz
Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist bis Ende September zu folgenden Zeiten zu sehen: Montag bis Freitag 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr; samstags 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr.





































