Patrozinium St. Johannes Baptist wurde in Haisterkirch sehr feierlich begangen


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Haisterkirch – Am Sonntagabend (28. Juni) wurde in Haisterkirch, genau vier Tage nach dem eigentlichen Gedenktag des Heiligen, ein festlich gestalteter Gottesdienst anlässlich des Patroziniums von St. Johannes Baptist in der Pfarrkirche gefeiert. Das Fest der Geburt des Täufers Johannes wird in vielen Kirchen der Welt am 24. Juni gefeiert. Die Eucharistiefeier erfolgte im Rahmen eines der beliebten Haisterkircher Sonntagabendgottesdienste.
Pfarrer Stefan Werner zelebrierte die Eucharistiefeier. Ihm gelang es auf eindrucksvolle Weise, die Bedeutung des Heiligen in den Mittelpunkt seiner Predigtworte zu stellen. Das Wirken und Auftreten von Johannes dem Täufer konnte so gut nachvollzogen werden. Der Heilige wird in Haisterkirch im obersten Bildnis des barocken Hauptaltars bei einem Taufakt dargestellt. Bekanntlich gehört die Haisterkircher Pfarrkirche zu den ältesten Taufkirchen in der Diözese. Johannes der Täufer gilt als Wegbereiter hin zu Jesus und auch hin zum „Ewigen Leben“.
In den Lesungen und Fürbitten, die auf die Jetztzeit bezogen waren, wurde hervorgehoben, dass wir alle auf Gottes Hilfe und Erbarmen angewiesen sind und darauf vertrauen können.
Für die feierliche musikalische Umrahmung der Patroziniomsfeier sorgte an diesem Sonntagabend der Shalom Chor aus Aulendorf. Die etwa 30-köpfige Sängerschar unter Leitung von Wilfries Kirner wusste mit vielstimmigem, erhabenem Gesang, bei eigener instrumentaler Begleitung, diesem Patrozinium einen sehr festlichen Rahmen zu schenken. Als Pfarrer Stefan Werner und Claudia Waibel vom Vorbereitungsteam sich beim Shalom Chor bedankten, wurde spontan kräftig Applaus gespendet.
Alle Gottesdienstbesucher waren nach der Patroziniumsfeier zu einem Umtrunk auf dem Platz vor der Pfarrkirche eingeladen worden. Mitglieder des Haisterkircher Kirchengemeinderats und weitere Helferinnen und Helfer hatten an diesem heißen Abend Servicestationen aufgebaut für einen Stehempfang und für ein gemütliches Beisammensein.
Es gab gespendetes Gebäck aller Art und verschiedenste Getränke. Auch das Gläschen Sekt zum Empfang durfte nicht fehlen. Bei den hochsommerlichen Temperaturen genossen bei dieser Nachfeier alle Gekommenen das Festgeschehen zum Patrozinium 2026.
Bericht und Bilder: Rudi Martin
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