
Für welchen heiss erwarteten Blockbuster haben die Dreharbeiten gerade begonnen? Wurde eine berühmte Comicbook-Figur mit einem neuem Schauspieler umbesetzt? In unserer neuen Kino-Rubrik „Making Of“ verraten wir worauf sich Cineasten und Superhelden-Fans gleichermaßen freuen dürfen. Wir blicken hinter die Kulissen der kommenden Kassenschlager und wagen eine Erfolgs-Prognose.“
Facts: Vier Filme. Eine Band. Ein Regisseur. Das klingt nach einer Gleichung, die nur Hollywood aufstellen kann. Oscar-Preisträger Sam Mendes inszeniert für Sony Pictures gleich ein ganzes Quartett an Biopics über die Fab Four: je einen Film pro Beatle, je eine Perspektive auf dieselbe legendäre Geschichte. Seit Ende 2025 laufen die Dreharbeiten, und die Produktion zieht sich durch ganz Europa: Liverpool, London, Hamburg, Spanien – und laut Berichten sogar bis nach Japan. Alle vier Filme sollen im April 2028 in rascher Folge in die Kinos kommen, was Mendes selbst als „erstes binge-fähiges Kinoerlebnis“ bezeichnet. Das Besondere: Erstmals haben Apple sowie die verbliebenen Beatles und die Nachlassverwaltungen von Lennon und Harrison die vollen Musikrechte für eine Spielfilmproduktion freigegeben. Der Cast liest sich wie das “who’s who” des britischen Jungstar-Kinos: Paul Mescal als McCartney, Harris Dickinson als Lennon, Joseph Quinn als Harrison, Barry Keoghan als Starr.
Erfolgs-Prognose: Die Sterne stehen günstig für die Pilzköpfe. Die Beatles sind keine bloßes Franchise – sie sind Weltkulturerbe. Mendes bringt filmhandwerkliche Klasse mit, der Cast ist hungrig und hochtalentiert, und das Mehrfilm-Konzept schafft ein Ereignis, das über klassisches Kino hinausgeht. Das Risiko? Vier Filme gleichzeitig zu promoten ist logistisch eine Mammut-Aufgabe, und die Messlatte der Erwartungen liegt astronomisch hoch. Prognose: Oscar-Nominierungen, imposante Einspielergebnisse, und ein bisschen Second-Hand-Beatlemania.
Autor: Christian Oita
NEUESTE BLIX-BEITRÄGE
Making Of: The Beatles (2028)






