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Isny / Leutkirch – 27 (junge) Erwachsene pilgerten am vergangenen Samstag (13.6.) von morgens bis in die Nacht. Die Wegstrecke für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 20 bis 40 Jahren führte 32 Kilometer von Isny nach Leutkirch. Nach der großen Tour im vergangenen Jahr mit 130 Pilgerinnen und Pilgern wurde dieses Jahr in einer Kooperation des Netzwerks „Allgäusegen“ mit der Hochschulgemeinde Weingarten eine kleinere Variante geplant und durchgeführt. Zum Team gehörten Tabea Höll-Maillet, Carina Höge, Benjamin Sigg und Fabian Künst. Die Tour wurde gefördert durch das diözesane Projekt „Junge Erwachsene”.
Der Pilgerweg führte entlang des Martinusweges zu Ruhe- und Kapellenorten. Musikalische Akzente begleiteten die Pilgerinnen und Pilger an ausgewählten Stationen. Hinzu kamen Wegstrecken im Schweigen, mit Fragen und biblischen Impulsen. Gold-richtig war das zentrale Motiv der Tour. Wo stehe ich? Wo ist mein Platz? Und wohin gehe ich? Was Pilgerinnen und Pilger seit Jahrhunderten bewegt, nahmen auch die jungen Erwachsenen mit auf ihren Weg. Dazu kamen Hintergründe zu Landschaft, Kirchen und Kapellen am Weg.

Unterwegs zwischen Isny und Rangenberg. Foto: Netzwerk Allgäusegen

Die Hälfte ist geschafft. Pause und Impuls in St. Peter und Paul in Rohrdorf. Foto: Netzwerk Allgäusegen
Um Mitternacht an der Martinskirche
Als die Teilnehmenden um Mitternacht in der St. Martinskirche in Leutkirch ankamen, waren sie müde und sichtlich stolz. Bewegt zeigten sie sich auch von der Gastfreundschaft am Weg, etwa durch die Ministranten in Friesenhofen und Urlau. Sie wurden von Alphornbläsern und einer Feuershow überrascht und von Ranger Tobias Boneberger in die Landschaft eingeführt. Der Empfang um Mitternacht durch das Ensemble Vokal unter der Leitung von Franz Günthner war ein besonderer Abschluss.
Benjamin Sigg


































