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Bad Wurzachs großem Künstler zum 125. Geburtstag

Sepp-Mahler-Ausstellung in Stuttgart

Foto: Förderverein
Sepp Mahler: Liebende Kraft, Gouache von 1924, Zeugnis der „kubistischen“ Phase Mahlers.
veröffentlicht am: 26.05.2026
Autor: Förderkreis Sepp-Mahler Haus / rei
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Stuttgart / Bad Wurzach (rei) – Vor 125 Jahre wurde Sepp Mahler im Bad Wurzacher Leprosenhaus geboren. 1903 erbaute dann sein Vater Josef Mahler, als Torfmeister im Fürstlich-Waldburg-Wurzachischen Dienst stehend, das den Geist der Zeit atmenden schöne Haus in der heutigen Ravensburger Straße (damals Waldseer Straße 226). Der einzige Sohn des gutbürgerlichen Ehepaares Josef und Antonie Mahler schlug – gegen vielerlei Widerstände – eine Künstlerlaufbahn ein. Pünktlich zu seinem Geburtstag (30. Mai 1901) wird jetzt in Stuttgart ihm zu Ehren unter dem Titel „Leben … Trotz alledem“ eine Retrospektive auf Leben und Werk ausgerichtet. Bei der Vernissage am 28. Mai im DGB-Haus in der Willi-Bleicher-Straße 20 (15.00 Uhr; Einlass ab 14.30 Uhr ) spricht neben Martin Wolf vom Förderverein „Sepp-Mahler-Haus“ und anderen Rednern auch der empathische Sepp-Mahler-Kenner Volker Sonntag (15.30 Uhr). Die Ausstellung in Stuttgart ist bis 10. Juli zu sehen. In der Einladung von Seiten des Fördervereins heißt es unter anderem:

„Das vielfältige Lebenswerk des Vagabunden, Malers und Poeten Sepp Mahler (1901 – 1975) entwickelte sich in einem von Hindernissen gesäumten Spannungsbogen und aus heutiger Sicht doch erstaunlich folgerichtig. Exemplarisch werden Originalwerke aus allen Schaffensphasen zu sehen sein.“

„Mahler hat in den 1920er-Jahren noch Aufbruchsstimmung empfunden und mit dem Kubismus sympathisiert.“ Daran erinnerte auch jene Ausstellung 1933 in der Stuttgarter Galerie Valentin, mit Werken von Sepp Mahler, Oskar Schlemmer und Oly Waldschmidt, die vorzeitig polizeilich geschlossen wurde. Mahlers künstlerische Existenz war in der NS-Zeit durch Ausstellungsverbote und Schutzhaft im Kern gefährdet.

„Zeit seines Lebens war Mahler den einfachen Leuten zugetan, hat sie empfindsam dargestellt, ihnen auch kleine Traktate (er nannte sie ,Rufertexte‘) zugesteckt, heute bibliophile Kostbarkeiten.“

Für das Foyer im DGB-Haus in Stuttgart hat Sepp Mahlers Tochter Adelgund Mahler jetzt etwa 30 Werke aus sechs Jahrzehnten zusammengestellt. Die Stadt Bad Wurzach, die im achtbaren Umfang Werke von Sepp Mahler besitzt, bringt ein knappes Dutzend Sepp-Mahler-Gemälde in die Stuttgarter Ausstellung ein.

Die Ausstellung im DGB-Haus wird von der Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg, dem Förderkreis „Kulturdenkmal Sepp-Mahler-Haus“ und der DGB-Region Stuttgart veranstaltet.

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Das Faltblatt zur Ausstellung

Nachstehend veröffentlichen wir die sechs Seiten des Faltblattes zur Ausstellung.

Das Faltblatt haben wir auch im PDF-Format unter dem roten Download-Balken in der rechten Spalte hinterlegt.

Unter dem roten Link-Balken in der rechten Spalte geht es zur Webseite des Sepp-Mahler-Hauses

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Förderkreis Sepp-Mahler Haus / rei
veröffentlicht am
26.05.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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