Zum Hauptinhalt springen
28. Mai

Soziale Organisationen machen auf Tag der Nachbarschaft aufmerksam

Foto: Ulrich Gresser
V.l. Sandra Göttel, Susanne Baur und Stefanie Heinrich im Gespräch
veröffentlicht am: 23.05.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Am Donnerstag, 28. Mai, wird der internationale Tag der Nachbarschaft gefeiert. Viele soziale Organisationen in Bad Wurzach haben mit einem Stand auf dem Wochenmarkt auf diesen Tag aufmerksam gemacht.

Es war eine illustre Gruppe, die am vergangenen Donnerstagvormittag (21,5.) sich unter einem Pavillion versammelt hatte, um die zumeist älteren Besucher des Wochenmarktes auf dieses besondere Datum, aber auch um auf ihre eigene Arbeit und ihre Projekte aufmerksam zu machen.

Da wären zum einen Robert Stützle und Franziska-Link Bodenmüller vom Vorstand der Bürgerstiftung zu nennen, welche die von der Bürgerstiftung Bad Wurzach finanziell unterstützte Rotkreuzdose promoteten, mit der ältere und alleinstehende Personen den Hilfsdiensten im Notfall die Arbeit sehr erleichtern kann. Robert Stützle war auch in seiner Eigenschaft als Vorstand des Vereines Miteinander-Füreinander mit dabei, unter dessen Dach neben der organisierten Nachbarschaftshilfe, vertreten durch Stefanie Heinrich, auch die ambulante Hospizgruppe (vertreten durch deren Vorständin Marlies Mennig) agiert.

Für die Pflegedienste informierten Sandra Göttel vom Pflegestützpunkt sowie die Salvatorianer-Schwester Klara-Maria von der Sozialstation Gute Beth über ihre Arbeit und alle Möglichkeiten im Falle von Pflegebedürftigkeit.

Klaus Schütt war ebenfalls in Doppelfunktion bei dem Stand aktiv: Als stellvertretender Bürgermeister vertrat er zum einen die Stadtfarben, zudem informierte er auch über die Projekte des Stadtseniorenrates. Ebenfalls in Multifunktion beteiligte sich Susanne Baur, Herz und Motor von Herz und Gemüt, an dem Informationsstand. Herz und Gemüt hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehr Lebensqualität für Senioren in der Stadt und den Ortschaften zu schaffen. Gleichzeitig will die von der Friedrich-Schiedel-Stiftung und der Stadt Bad Wurzach geförderte Aktion Wegweiser und Anlaufstelle sein, wenn Senioren konkrete Hilfe benötigen. Baur ist aber ebenfalls noch als Gemeinwesensarbeiterin für viele nachbarschaftliche Fragen aktiv. Auf ihre Initiative hin wurde die Postkartenaktion mit verschiedenen Motiven ins Leben gerufen, mit denen man sich für die gute Nachbarschaft bei eben den Nachbarn bedanken konnte. Ein Motiv-Beispiel lautet: Nachbarn machen die Welt viel bunter. Danke für die gute Nachbarschaft. Oder: Miteinander, Nebeneinander Füreinander. Danke für die gute Nachbarschaft.

ANZEIGE

Mit Roll-Ups machte der Verein Miteinander-Füreinander auf seine Arbeit in Form der organisierten Nachbarschaftshilfe und der ambulanten Hospizgruppe aufmerksam.

Die organisierte Nachbarschaftshilfe bietet Unterstützung bei Hausarbeit, übernimmt Alltagsaktivitäten wie Einkaufen und Kochen. Sie begleitet aber auch bei Spaziergängen oder Arztbesuchen. Sie entlastet z.B. auch Pflegende Angehörige, betreut Demenzkranke und biete Gesellschaft für Alleinstehende und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Karitativen Leben in der Gesellschaft.

Die ambulante Hospiz-Gruppe bietet Unterstützung, Begleitung und Beratung für Schwerkranke. Sie begreift das Sterben als einen wichtigen Teil des Lebens. Ihr Motto: Leben bis zuletzt, sterben als Teil des Lebens. Die Hospizgruppe betreut aber auch auf dem städtischen Friedhof ein Gräberfeld für stillgeborene Kinder.

Alle vertretenen Organisationen boten den Marktbesuchern reichlich Informationsmaterial in Form von Flyern oder an diesem schönen Donnerstagvormittag einfach Gelegenheit für einen kleinen Schwatz.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

Weitere Bilder in der Galerie

ANZEIGE
Bildergalerie
Fotos: Ulrich Gresser
Neueste Beiträge
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Diese Anzeige kann aufgrund Ihrer Netzwerkeinstellungen nicht angezeigt werden.