Schutzhütte für die Außengruppen des Kindergartens offiziell in Betrieb genommen


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Neuravensburg – Die beiden Naturgruppen des Kindergartens Neuravensburg haben ein neues Zuhause. Für sie wurde ein Holzmodulgebäude der Firma Swero aus Hiltensweiler beim Spielplatz in Schwarzenbach aufgestellt. Es ist ihre Schutzhütte, wenn sie nicht im Wald oder beim Spielen in der Umgebung sein können. Jetzt wurde das Holzhaus auch offiziell in Betrieb genommen.
Die Kindergartenleiterin Katja Geisler dankte allen, die sich um den neuen Standort mit dem besonderen Gebäude bemüht haben und es auch weiter tun werden: der Stadt Wangen, der Baufirma sowie den Eltern, die durch aktive Mitarbeit den Außenbereich mit Spielmöglichkeiten bestücken. So entstand bereits ein Weidentipi und ein Baumstamm zum Klettern fand seinen Platz auf der Wiese.
Oberbürgermeister Michael Lang nannte es einen Vorteil, wenn die verschiedenen Standorte eines Kindergartens eng miteinander verknüpft sind. Das erleichtere die Abläufe und die Vertretung. Vom Haupthaus bis zum neuen Standort beim Spielplatz sind es kaum fünf Minuten zu Fuß. Stefan Lontzek, Fachbereichsleiter Architektur- und Bauprojektmanagement, fasste kurz die Historie des Gebäudes zusammen. Es stand auf der Landesgartenschau 2024 in der Tinyhouse-Siedlung und beherbergte dort den Tourismus. So konnte die Stadt nach Ende der LGS das Gebäude – gebraucht – erwerben. „Eine tolle Zusammenarbeit“ lobte auch Benedikt Renz von der Firma Swero.
Ortsvorsteher Dr. Hermann Schad sprach von „einer super Lösung – auch von der Kostenseite“. Er erinnerte daran, dass Neuravensburg mit der Waldgruppe in Roggenzell die erste Gruppe dieser Art überhaupt in der Stadt hatte. Das habe aber lange Wege zum Haupthaus bedeutet und dazu Gefahren an der Landesstraße. Nun seien beide Gruppen an einem sehr ruhigen Standort direkt neben dem ertüchtigten Spielplatz mit Spielhaus und Wasserspielplatz angekommen. Mit dem nächsten absehbaren Schritt in Sachen Bildung in der Ortschaft, dem Ausbau der Schule, sei Neuravensburg dann langfristig in diesem Bereich fertig, sagte Schad.
Er dankte auch den privaten Waldbesitzern, dass die Kinder auf ihrem Grund sein dürfen. „Diese Zustimmung ist nicht selbstverständlich“, betonte er.
Derzeit sind 33 Kinder in den beiden Naturgruppen, sie haben Kapazität für 40, hieß es. Bringzeiten sind bis 8.30 Uhr, um 9 Uhr geht es normalerweise ab in den Wald.



































