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Mittelurbach – Während viele noch müde vom „Tanz in den Mai“ in den Betten lagen, begann für die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs der Arbeitstag bereits vor Tau und Tag. Nach der Walpurgisnacht waren sie im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um mögliche Hinterlassenschaften nächtlicher „Streiche“ zu überprüfen.
Im Fokus stehen dabei vor allem sicherheitsrelevante Punkte: Fehlen Straßenschilder? Wurden Schachtdeckel entfernt oder versetzt? Gibt es sonstige Gefahrenstellen im öffentlichen Raum? Mit geübtem Blick kontrollieren die Bauhof-Mitarbeiter Straßen, Plätze und Wege, damit der Maiausflug reibungslos und vor allem sicher beginnen kann.
Was ihnen dabei an grobem Unrat ins Auge fällt, wird gleich mit beseitigt. So sorgen sie nicht nur für Sicherheit, sondern auch für ein sauberes Ortsbild.
Die Bushaltestelle in Mittelurbach
Ein Beispiel für die kreativen, wenn auch nicht immer hilfreichen „Verzierungen“ zeigt das Bild von der Bushaltestelle am Dorfplatz in Mittelurbach: Auch hier hatten sich die nächtlichen Akteure ausgetobt – zur Freude der einen, zum zusätzlichen Einsatz für die anderen. „So schlimm wie im letzten Jahr ist es nicht. Da wurden ja an der Bushaltestelle auf dem Döchtbühl die Scheiben eingeschlagen. Anscheinend hatte das schnelle Durchgreifen doch abschreckende Wirkung“, meinte ein Bauhof-Mitarbeiter.



Am Ende bleibt: Während die einen feiern, sorgen die anderen dafür, dass das Städtle nach dem Aufwachen wieder schön und ordentlich ist.
Text und Fotos: Erwin Linder

































