Zum Hauptinhalt springen
ANZEIGE
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Verleihung im September

Eichendorff-Literaturpreis 2026 geht an Alexandru Bulucz

ANZEIGE
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
ANZEIGE
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Foto: © Anda Antonia Photography
Der Träger des Wangener Eichendorff-Literaturpreis des 2026 ist Alexandru Bulucz.
veröffentlicht am: 29.03.2026
Autor: Lisa Haberkern und Magdalena Hagmann, Stiftung Kulturwerk Schlesien
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wangen – Die Stiftung Kulturwerk Schlesien (SKWS) lädt herzlich zu den 76. Wangener Gesprächen ein – einer traditionsreichen Veranstaltungsreihe, die seit 1950 ein bedeutendes Forum für Literatur, Kulturgeschichte und geistigen Austausch rund um das Thema Schlesien bietet. Vom 25. bis 27. September wird Wangen im Allgäu erneut zum Treffpunkt für Autorinnen und Autoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie kulturinteressierte Gäste aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Wangener Gespräche ist die feierliche Verleihung des Eichendorff-Literaturpreises 2026 an den Schriftsteller Alexandru Bulucz. Die Stiftung Kulturwerk Schlesien würdigt damit ein Werk, das durch seine formbewusste Sprache, seine kulturelle Weite „und seine poetische Dringlichkeit“ herausragt.

Den Preis gibt es seit 1956

Der Eichendorff-Literaturpreis wurde seit 1956 vom ehemaligen Wangener Kreis – Gesellschaft für Literatur und Kunst „Der Osten“ e. V. – verliehen, seit dem Jahr 2024 wird diese Tradition von der Stiftung Kulturwerk Schlesien fortgeführt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und würdigt herausragende literarische Leistungen, die weitgehend in Zusammenhang mit dem in Schlesien geborenen Joseph von Eichendorff stehen. Zuletzt wurde der Preis an Michael Donhauser, Ulrike Draesner, Iris Wolff, Joanna Bator und Saša Stanišić verliehen; auch Michael Krüger, Christoph Hein oder Peter Härtling zählen zu den Geehrten.

ANZEIGE
ANZEIGE

Begründung der Jury

Die Jury hebt hervor, dass Bulucz „einen literarischen Ort geschaffen hat, der zwischen den Welten, zwischen Deutschland und Rumänien, zwischen Heimat und Fremde, zwischen Gegenwart und Vergangenheit […] liegt.“ Besonders in seiner Lyrik, aber ebenso in Prosa, Editionen, Übersetzungen und Kritiken richte er, so die Jury weiter, „seinen Blick klug und poetisch, stets mit ethischem Anspruch verbunden vor allem auf die Literatur der osteuropäischen Länder, wo Paradiese und Abgründe sich gleichermaßen finden lassen.“

Die Laudatorin

Die Laudatio hält in diesem Jahr Insa Wilke, Literaturkritikerin, Dozentin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Autorin und Jurorin für zahlreiche Literaturpreise (unter anderem  ehemalige Juryvorsitzende des Ingeborg-Bachmann-Preises).

Am 27. September um 11.00 Uhr

Die Preisverleihung mit anschließender Lesung des Preisträgers beginnt am Sonntag, 27. September, um 11.00 Uhr in der Stadtbücherei im Kornhaus in Wangen im Allgäu.

ANZEIGE
Lisa Haberkern und Magdalena Hagmann, Stiftung Kulturwerk Schlesien
erstmals veröffentlicht am
28.03.2026
erneut veröffentlicht am
29.03.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
Beitrag teilen
ANZEIGE
ANZEIGE
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Neueste Beiträge
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Diese Anzeige kann aufgrund Ihrer Netzwerkeinstellungen nicht angezeigt werden.