
Ulm – Wanja Shcherbakov (14) und Kai Ludescher (15) vom Gymnasium Ochsenhausen gewannen mit ihrem Rasenroboter, der sowohl den Garten mäht als auch bewässert, den Innovationspreis der Technischen Hochschule Ulm (THU).
Im 23. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ vergab die Technische Hochschule Ulm Innovationspreis und Medizintechnik-Preis an Nachwuchsforschende. Ein Rasenmähroboter mit einem integrierten Bewässerungssystem haben die beiden Schüler aus Ochsenhausen entwickelt und damit den Innovationspreis der THU im Rahmen des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ der Innovationsregion Ulm erhalten.
BLIX fragte nach beim Projektteam Shcherbakov/Ludescher, wie ihr Gartenhelfer funktioniert. „Unser Rasenroboter ist als Aufsatz für einen normalen Mähroboter konzipiert. Während der Roboter fährt, misst ein Sensor die Feuchtigkeit des Rasens. Wenn der Boden zu trocken ist, wird über eine kleine Wasserpumpe in einem integrierten Tank auf dem Roboter der Rasen bewässert. Der Tank kann später automatisch wieder aufgefüllt werden.“ Und wie kam es zu diesem Projekt? „Auf die Idee sind wir letzten Sommer gekommen: Wir haben beobachtet, dass in vielen Gärten erst der Mähroboter fährt und danach der Rasensprenger läuft. Daraus entstand der Gedanke, beide Funktionen in einem Gerät zu kombinieren, um Arbeit und Wasser zu sparen.“ Und was war die Motivation der pfiffigen Schüler? „Unser Interesse an Technik kommt vor allem durch eigenes Ausprobieren und Programmieren. Wir beschäftigen uns schon länger mit Elektronik und Mikrocontrollern und wollten mit diesem Projekt eine praktische Lösung für ein alltägliches Problem schaffen. Den Roboter entwickeln wir im Schülerforschungszentrum (SFZ) Ochsenhausen.“
„Rasenpflege leicht gemacht“, nannten die beiden „Jugend forscht“-Teilnehmer Wanja Shcherbakov (14) und Kai Ludescher (15) ihre Erfindung: einen Rasenroboter, der sowohl den Garten mäht als auch bewässert. Mit dieser innovativen Leistung hat das Team den THU-Innovationspreis gewonnen. Damit haben die Gewinner die Möglichkeit, zusammen mit dem Startup Center, ihr Produkt weiterzuentwickeln. Außerdem erhält das Team Unterstützung von der THU-Gründungsförderung und Beratung zur „Vermarktung“ ihrer Entwicklung. In lockerer Atmosphäre am THU-Campus Albert-Einstein-Allee stellten 116 junge Forschende ihre insgesamt 59 Projekte in den Bereichen Technik, Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Physik einer 42-köpfigen Fachjury vor und hatten die Möglichkeit, sich an Infoständen der THU, HNU und dem Schülerforschungszentrum zu informieren. Die Bekanntgabe der Gewinnenden des „Jugend forscht“-Wettbewerbs fand abschließend auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt statt.
Autorin: Andrea Reck
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