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    Kloster Reute

    Generaloberin Sr. Maria Hanna Löhlein im Amt bestätigt

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    Foto: Kloster Reute / Claus Mellinger
    Die neue Generalleitung der Franziskanerinnen von Reute (v.l.n.r.): Sr. M. Clara Dellbrügge, Generalvikarin Sr. M. Birgitta Harsch, Weihbischof Thomas Maria Renz, Generaloberin Sr. Maria Hanna Löhlein, Sr. M. Christa Kneißle, Sr. M. Franziska Bachmann, Sr. M. Petra Kappius
    veröffentlicht am: 19.03.2026
    Autor: Claus Mellinger, Kloster Reute
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Bad Waldsee-Reute – In Nachbarschaft zur großen Klosterbaustelle tagt seit 14. März das Generalkapitel der Franziskanerinnen von Reute. Dabei stehen richtungsweisende Entscheidungen an. Eine dieser Entscheidungen ist die Wahl der neuen Leitung der Gemeinschaft, die am 19. März stattfand. Sr. Maria Hanna Löhlein wurde als Generaloberin für eine zweite Amtszeit gewählt. Ebenfalls gewählt wurde der fünfköpfige Generalrat, der die Generaloberin bei der Leitung berät und unterstützt. Weihbischof Thomas Maria Renz, der die Wahl im Auftrag von Bischof Dr. Klaus Krämer leitete, gab das Ergebnis bekannt.

    Der Wahltag im Kloster Reute folgte einem festen Zeremoniell und begann mit einem feierlichen Gottesdienst zum Hochfest des heiligen Josef, den Weihbischof Thomas Maria Renz aus Rottenburg und Pfarrer Steck leiteten. Im Anschluss zogen die Kapitularinnen zum Rosa-Bauer-Saal, wo die Wahl unter der Leitung des Weihbischofs stattfand. Am Nachmittag schließlich kündeten die Glocken der Pfarrkirche von der erfolgreichen Wahl. Im Vespergottesdienst in der voll besetzten Marienkapelle des Klosters gab Weihbischof Renz das Ergebnis bekannt. Schwester Maria Hanna Löhlein (Jahrgang 1966) ist die alte und neue 16. Generaloberin der Franziskanerinnen von Reute.

    Die alte ist auch die neue Generaloberin

    Sr. Maria Hanna wurde erstmals 2016 erstmals gewählt. 1989 trat sie in die Gemeinschaft ein. Bis zu ihrer Profess auf Lebenszeit studierte die gelernte Bankkauffrau aus dem hohenlohischen Pfedelbach Sozialpädagogik an der katholischen Stiftungshochschule Benediktbeuern und arbeitete anschließend u.a. in den Heggbacher Einrichtungen. Es folgten Aufgaben in der Jugendarbeit und der Bildungsarbeit im ordenseigenen Maximilian Kolbe-Haus. Im September 2008 wurde sie als Generalrätin erstmals in die Ordensleitung gewählt. 2022 nahm sie als Wahlfrau bei der Bundesversammlung an der Wahl des Bundespräsidenten teil. In ihre Amtszeit fiel auch die Feier des 175-jährigen Jubiläums der Gemeinschaft 2023 und der Baubeginn des Klosterbergprojekts.

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    Ausrichtung auf die Zukunft

    Eine der prägendsten Aufgaben der Generalleitung war und ist die Neu- und Umgestaltung des Klosterbergs und die Ausrichtung der Gemeinschaft auf die Zukunft hin. Doch auch die Auflösung von Ordensniederlassungen gehörte zu den einschneidenden Ereignissen der zurückliegenden Amtszeit. Die Transformation der Gemeinschaft nahm deshalb auch im Generalkapitel breiten Raum ein. Unter dem Leitwort aus dem Buch der Könige „Steh auf und iss, sonst ist der Weg zu weit“ haben die Schwestern über weitere Schritte in die Zukunft debattiert, mit denen das kleiner Werden und Altern der Gemeinschaft aufgegriffen werden sollen. Die Umsetzung der Kapitelsbeschlüsse liegt nun bis zum nächsten turnusmäßigen Generalkapitel im Jahr 2031 in der Hand der neuen Generalleitung.

    Neue Gesichter in der Leitung

    Mit der Wahl endete auch die Amtszeit der bisherigen Leitung. Sr. M. Rebecca Langer, Sr. Myria Maucher und Sr. M. Dagmar Roth wurden unter reichen Dankesbekundungen aus der Leitung verabschiedet. In die neue Leitung wurden neben der Generaloberin Sr. M. Birgitta Harsch als Generalvikarin und Vertreterin der Generaloberin gewählt. Generalrätinnen sind Sr. M. Petra Kappius, Sr. Christa M. Kneißle, Sr. M. Clara Dellbrügge und Sr. M. Franziska Bachmann. Das Geschick der Gemeinschaft liegt nun in den kommenden fünf Jahren ihren Händen.

    Höchste beschlussfassende Institution

    Das Generalkapitel ist die höchste beschlussfassende Instanz der Franziskanerinnen von Reute, in das die Schwestern Delegierte entsenden. Es findet alle 5 Jahre statt. Die Amtszeit der Generaloberin ist auf zwei Wahlperioden begrenzt. Am morgigen Freitag, 20. März werden zum „offenen Kapitel“ neben Landrat Harald Sievers weitere Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Gesellschaft zum Austausch mit den Schwestern nach Reute kommen. Das Generalkapitel dauert noch bis zum 25. März an.

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    Claus Mellinger, Kloster Reute
    veröffentlicht am
    19.03.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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