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    „Bundesweit unter den Vorreitern“

    Volksfeststimmung bei der „Fernwärme“ am Saugarten

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    Foto: Julian Aicher
    Zwischen Volksfeststimmung und wohligen Plustemperaturen präsentierte sich die „Fernwärme Leutkirch“ am 15. März in der Halle der Firma Traut am Saugarten nahe des neuen Heißwasser-Speicherturms. Am Mirkophon: Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle.
    veröffentlicht am: 18.03.2026
    Autor: Julian Aicher
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Leutkirch – Die „Fernwärme Leutkirch“ hatte geladen. Am Sonntagvormittag (15.3.) in die neue Halle der Firma Elektrotechnik Traut nahe des Fernwärme-Wasserspeicher-Turms am Saugarten. Bereits vor der Mittagsstunde füllten Hunderte die Bierbänke in dem gemütlich beheizten Bau. Hörbar unterhalten durch gute Töne der „Achtaler Musikanten“. Außerdem direkt informiert über ein wachsendes Fernwärmesystem. Es liefert der Innenstadt zu 90 % klimaneutral wohlige Temperaturen. Dank Industrie-Abwärme, Holzhackschnitzelheizung und zwei Biogasbetrieben.

    „Wir sind wirklich geflasht.“ So erstaunt zeigte sich Joachim Erb vom Fernwärme-Leutkirch-Partnerunternehmen Kraftwärmeanlagen GmbH & Co (KAB) in der neuen Traut-Gewerbehalle am Saugarten. Denn dass sich gleich Hunderte Interessierte dort zeigten, damit hatten die Veranstalter dieses Tages der offenen Tür so nicht gerechnet. Vom Krieg ums Öl in und um den Iran und vom schneeflockigen Nach-Winterwetter war offenbar die Neugier vieler geweckt worden. Ganz nahe: der bereits aktive Warmwasser-Speicher-Turm der Fernwärme mit sechs Millionen Litern Fassungsvermögen.

    Lange Linien

    Altbekannt. Gilt „Fernwärme“ in der Nibelstadt doch nicht als Fremdwort. Sie sei bereits „ein altes Thema“, sagte Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle bei seiner Begrüßungansprache. Bereits 1998 habe man damit begonnen. „Da sieht man, welche langen Linien vor allem in der Kommunalpolitik notwendig sind“, erklärte der OB. Gerade jetzt werde deutlich, „wie schwierig die Energieversorgung ist, wenn es Krisen gibt“. Und: „Alle Jahre gibt es Krisen.“ Als viel sicherer erweise sich dabei „örtliche Energie“. In Leutkirch gewonnen dank heimischem Biogas von den Gehöften Gaile und Frehner, Abwärme vom Holzunternehmen Pfleiderer und mit Holz von Zollikofer. „Wir unterstützen damit die heimische Landwirtschaft“, betonte Oberbürgermeister Henle. So lasse sich Wärme für Tausende zu 90 % klimaneutral gewinnen. „Da sind wir bundesweit unter den Vorreitern“, zeigte sich Henle stolz.

    Energiewende vor Ort

    „Die Energiewende, die findet nicht nur in Berlin oder Stuttgart statt“ – sondern direkt vor Ort. Etwa in Leutkirch. Das zeige „die Innovationskraft im Land“, erklärte die wiedergewählte Landtagsabgeordnete Petra Krebs (Grüne) aus Wangen. Dafür biete das Allgäu beste Voraussetzungen. Denn: „Wir haben die Handwerker. Wir haben die Wissenschaft“, stellte Petra Krebs fest.

    Joachim Erb vom Fernwärme-Leutkirch-Partnerunternehmen Kraftwärmeanlagen, die Landtagsabgeordnete Petra Krebs und Oberbürgermeister informierten über Fernwärme in Leutkirch.

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    Was die Bevölkerung in und um die wohlig beheizte Traut-Halle zwischen Tönen der „Achtaler Musikanten“, Festreden, Informationsführungen, Getränken, Kässpätzle vom Service-Wagen draußen und drinnen Kuchen vom „Dorftreff Alte Schule“ am Sonntag erfuhr, „das ist nur ein kleiner Teil“ der „Fernwärme Leutkirch“. So Projektentwickler Joachim Erb von der beteiligt aktiven Firma Kraftwärmeanlagen (KAB). 2026/2027 würden die unterirdischen Fernwärmerohre weiter Richtung Altstadt wachsen. Und 2030 könne sogar eine Großwärmepumpe dazukommen. Sagte es – und erwähnte noch die Leutkircher „Bürgerenergiegenossenschaft“ als weitere Partnerin der Fernwärme.

    Stellwände stießen auf großes Interesse der Besucher Darunter waren bekannte Gesichter.

    Die „Achtaler“ unter der Leitung von Timo Bossler umrahmten das Fernwärme-Fest musikalisch.

    Tradition und Technik – dieses Bild steht für symbolisch für das Konzept der Fernwärme.

    Mehr zur „Fernwärme Leutkirch“ unter https://fernwaerme-leutkirch.de/home/impressum/ und unter
    Tel. 07142  / 93 63 962
    sowie bei der Stadt Leutkirch unter 0 75 61 / 870

    Text und Fotos: Julian Aicher

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    Julian Aicher
    veröffentlicht am
    18.03.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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