Zum Hauptinhalt springen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
    Invasive Pflanze

    Mustergültige Bekämpfung des Indischen Springkrauts im Bereich Ankenreute

    ANZEIGE
    Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
    ANZEIGE
    ANZEIGE
    Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
    ANZEIGE
    Foto: Selina Köhle
    Vertreter der Ü60-Fußballherrenmannschaft des SV Unterankenreute zeigen Bürgermeisterin Katja Liebmann die Erfolge des Springkrautprojekts. Das Bild zeigt von links nach rechts: Georg Miller, Hans Schattmeier, Bürgermeisterin Katja Liebmann (Schlier), Peter Ailinger (Trainer) und Manfred Rieser, Jagdpächter. Claus Scheuber, Organisator der Initiative, konnte den Foto-Termin krankheitsbedingt nicht wahrnehmen.
    veröffentlicht am: 03.11.2023
    Autor: Selina Köhle, Landschaftserhaltungsverband Landkreis Ravensburg e.V.
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Schlier – Das Drüsige oder Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) zählt zu den invasiven Neophyten, Pflanzenarten, welche bewusst oder unbewusst nach Europa eingeführt wurden. Die Pflanze breitet sich rasant aus und verdrängt dabei zunehmend heimische Arten. Für den
    Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine Regulierung der Bestände von großer Bedeutung.
    Häufige Wuchsorte des Drüsigen Springkrauts sind Fluss- und Bachufer, Grabenränder,
    lichte Wälder sowie entlang der Waldwege.

    Bereits seit 2015 organisiert der Landschaftserhaltungsverband Ravensburg (LEV e.V.) das
    „Springkrautprojekt“. Ziel dieses Projekts ist es, die Biodiversität sowohl in der Natur wie in
    Kulturlandschaften zu erhalten und zu stärken. Projektleiter Claus Scheuber ist beauftragt,
    die Neophytenregulierung auf Flächen im Landkreis Ravensburg Hand in Hand mit
    Kommunen, Grundstückseigentümern und im Forst zu organisieren.
    Da nicht immer mechanisch gegen den dominanten Neophyten vorgegangen werden kann,
    braucht es viele Hände, um die Naturflächen vom Springkraut zu befreien und der
    biologischen Vielfalt eine Chance zu lassen. Scheuber setzt dafür ehrenamtlich tätige
    Naturfreund*innen ein. Von Mai bis Oktober arbeiten auf über 100 bezeichneten Flächen der
    Gemeinden Ravensburg, Weingarten, Berg, Horgenzell, Unterwaldhausen, Fronreute, Baindt,
    Baienfurt, Bodnegg, Grünkraut, Vogt und Schlier zahlreiche Naturinteressierte auf diese
    Weise für die Landschaftspflege.
    So auch die Männer der Ü60 des SV Ankenreute. Unter der Leitung ihres Trainers Peter Ailinger
    treten die Männer wöchentlich in Mannschaftsstärke an und setzen dem Springkraut
    erheblich zu. In der achten Saison (2023) der Bekämpfung des Springkrauts wurden die Erfolge des Einsatzes deutlich sichtbar. Große Teile des Gemeindegebietes können, Stand heute, als weitgehend „springkrautfrei“ bezeichnet werden. Bei einem Rundgang im Wald bei Fenken konnte sich die Schlierer Bürgermeisterin Katja Liebmann von Vertretern der Springkrautmannschaft vom Fortschritt der Neophyten-Eliminierung auf vormals stark befallenen Flächen überzeugen.

    Schön fürs Auge, schlecht für die Biodiversität: das Indische Springkraut. Foto: LEV

    ANZEIGE
    Selina Köhle, Landschaftserhaltungsverband Landkreis Ravensburg e.V.
    veröffentlicht am
    03.11.2023
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
    Beitrag teilen
    ANZEIGE
    ANZEIGE
    ANZEIGE
    Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
    ANZEIGE
    Neueste Beiträge
    Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
    ANZEIGE
    Diese Anzeige kann aufgrund Ihrer Netzwerkeinstellungen nicht angezeigt werden.