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Ravensburg (dbsz) – Am 18. März sind bei der OMIRA in Ravensburg etwa 70 Mitarbeiter der Frühschicht in den Ausstand getreten.

Am 18. März vor dem OMIRA-Stammsitz in Ravensburg. Foto: NGG
Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zufolge hatten die Beschäftigten im Zeitraum 5.00 Uhr bis 14.00 Uhr die Arbeit niedergelegt. Es sei der erste Warnstreik in der Geschichte der OMIRA gewesen. Hintergrund der Warnstreiks sind die aktuell stockend laufenden Tarifverhandlungen zwischen der NGG und OMIRA in Ravensburg. Dabei geht es der NGG zufolge um die Höhe der Löhne, um Arbeitszeitregelungen, auch um Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld.
In einer Pressemitteilung vom 25. Februar schrieb die NGG: „OMIRA hält sich seit 2017 nicht mehr an die Tarifverträge. Das hat die Belegschaft lange mitangesehen, bis viele davon NGG-Mitglieder wurden und die NGG im Sommer 2024 beauftragt haben, eine Tarifbindung dort zu verhandeln. Bis 2017 war der Betrieb tarifgebunden, doch Lactalis machte der Tarifbindung mit dem Kauf von OMIRA ein Aus.“ Man habe nun länger als eineinhalb Jahren intensiv verhandelt und bisher kein Ergebnis erzielt, heißt es weiter in der Mitteilung von NGG-Geschäftsführer Michael Gutmann.
Die Großmolkerei Omira GmbH (Oberland-Milchverwertung Ravensburg) mit etwa 650 Mitarbeitern (Stand: 2017) gehört seit 2017 zu französischen Lactalis-Gruppe. Etwa 2500 Milcherzeuger beliefern das Unternehmen.

Laut NGG nahmen ca. 70 Personen am Ausstand teil. Foto: NGG




































