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Brüssel / Allgäu – Anfang März reisten die LEADER-Regionalmanagements aus Baden-Württemberg gemeinsam nach Brüssel, um sich für die Zukunft des Förderprogramms LEADER einzusetzen.
Hintergrund sind aktuelle Pläne der Europäischen Union, die Förderstruktur ab 2028 neu zu ordnen. Dabei besteht die Gefahr, dass Programme für den ländlichen Raum an Bedeutung verlieren.
Für viele Gemeinden im ländlichen Raum ist LEADER jedoch von großer Bedeutung. Mit dem Förderprogramm konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte umgesetzt werden – etwa Dorfläden, Treffpunkte, touristische Angebote oder Projekte zur Stärkung des Ehrenamts. Das Besondere an LEADER ist, dass die Entscheidungen vor Ort getroffen werden: Kommunen, Vereine, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger entscheiden gemeinsam, welche Projekte ihre Region voranbringen.
Während der Reise führte die Delegation Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission, der kommunalen Spitzenverbände und des Europäischen Parlaments.
Ein wichtiger Termin war das Treffen mit dem Europaabgeordneten Norbert Lins, bei dem die Zukunft der ländlichen Entwicklung in Europa im Mittelpunkt stand.
Die klare Botschaft der Delegation: Der ländliche Raum braucht auch in Zukunft eine starke Förderung. Programme wie LEADER sorgen dafür, dass Ideen vor Ort umgesetzt werden können und die Dörfer lebendig und lebenswert bleiben.
































