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Kommunalwahl in Bédarieux

Francis Barsse bleibt Bürgermeister

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Foto: Partnerschaftsverein Leutkirch
Das war knapp: Mit 22 Stimmen Vorsprung siegte Amtsinhaber Francis Barsse bei der Bürgermeisterwahl in Bédarieux.
veröffentlicht am: 24.03.2026
Autor: Rolf Waldvogel, Partnerschaftsverein
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Bédarieux / Leutkirch (wavo) – Wie unvorstellbar knapp es bei Wahlen zugehen kann, zeigt das Resultat des 2. Urnengangs bei den französischen Kommunalwahlen in der Leutkircher Partnerstadt Bédarieux. Dort siegte am Sonntag (22. März) bei der Stichwahl der Kandidat der vereinigten Linken, Francis Barsse, mit gerade mal 22 Stimmen. Auf den derzeitigen Bürgermeister entfielen 1341 Stimmen, sein Konkurrent von den Kommunisten, Dimitri Estimbre, kam auf 1319. Nach dem 1. Wahlgang vor einer Woche hatte Estimbre noch bei 1115 gelegen, Barsse bei 988. Der dritte Kandidat, Alexandre Gesp, vom rechten Lager, erhielt 529 Stimmen. Wohin seine Stimmen bei der Stichwahl gehen würden, war im Vorfeld die große Frage gewesen.

Barsse ist in Leutkirch kein Unbekannter. Schon zweimal war er an der Spitze der Delegation aus Bédarieux zum Kinderfest hierhergereist und hat sich dabei als großer Freund dieser Jumelage zwischen dem Allgäu und seiner Heimat im Midi erwiesen.

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„Gut für die Jumelage“

Sehr angetan vom Ausgang der Wahlen zeigte sich Jean-Pierre Calas, der Vorsitzende des dortigen Partnerschaftsvereins und gleichzeitig einer der Bürgermeisterstellvertreter. Damit sei in Sachen deutsch-französischem Austausch auf jeden Fall eine erfreuliche Kontinuität gewahrt. Für den Leutkircher Verein erklärte Susanne Joser-Schmidt, sie sei „ungeheuer erleichtert“, dass nicht ein Kandidat der extremen Parteien von links oder rechts das Rennen gemacht habe. Die Vorsitzende mit Nachdruck: „So ist der Fortbestand der Jumelage gesichert, und wir können mit Freuden auf dem deutsch-französischen Weg weitergehen.“

Die Ergebnisse aus Lamalou-les-Bains und Hérépian

Mit Genugtuung hat man in Leutkirch auch den Ausgang der Kommunalwahlen in den beiden anderen Partnerstädten zur Kenntnis genommen: Schon im 1. Wahlgang ging in Lamalou-les-Bains mit 69 % der parteilose René Ginieis als Sieger hervor, in Hérépian der ebenso parteilose Jean-Louis Lafaurie – ohne Konkurrenten – mit 100 %. Mit beiden meint man weiterhin verlässliche Partner beim Austausch an der Seite zu haben.

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Rolf Waldvogel, Partnerschaftsverein
veröffentlicht am
24.03.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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