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Am 4. Januar, dem Todestag von Augustinus Hieber

Zahlreiche Gläubige gedachten des Segenspfarrers von Merazhofen



Foto: Carmen Notz
Die Pfarrkirche von Merazhofen im Winterkleid: Jedes Jahr am 4. Januar versammeln sich Hunderte von Gläubigen, um Augustinus Hiebers zu gedenken.

Merazhofen – Die Grabstätte von Pfarrer Augustinus Hieber, der am 4. Januar 1968 verstorben ist, wird von Menschen aus nah und fern rege besucht. Der vor 20 Jahren gegründete Pfarrer-Hieber-Gedächtnisverein zählt aktuell 1040 Mitglieder, hält die Erinnerung an den Segenspfarrer vom Allgäu in Ehren und möchte eine Seligsprechung erwirken. Immer am 4. Januar findet ein Festgottesdienst mit anschließender Mitgliederversammlung in Merazhofen, der Wirkungsstätte Hiebers, statt.

Sieben Geistliche am Altar in Merazhofen beim Augustinus-Hieber-Gedenken. Unser Bild zeigt von links Dekan Heinz Leuze (Ravensburg), Pfr. Andreas Braun (Hofs), Pfr. Elmar Schneider (Herlazhofen), Weihbischof Florian Wörner (Augsburg), Dekan Pfr. Kurt B. Susak (Davos), Pfr. Gunnar Sohl (Kißlegg) und Pfr. Herrmann Wellhäuser (Wolfegg). Ortspfarrer Pater Robert Gubala MS stand nicht am Altar, sondern spendete während der Heiligen Messe im Beichtstuhl das Sakrament der Beichte. Foto: Erich Neumann

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Es kamen schon viele bekannte Persönlichkeiten aus Kirche und Politik, die sich gerne vor Ort informieren, nach Merazhofen. Nach den Bischöfen Leiprecht, Moser, Kasper, Hanke, Kreidler, Mixa, Fürst und Karrer kam nun am 4. Januar 2025 Weihbischof Florian Wörner aus Augsburg, um den Festgottesdienst zusammen mit Dekan Pfarrer Kurt Susak aus Davos (1. Vorsitzender des Hieber-Vereins) und mehreren anderen Geistlichen zu halten. In seiner Predigt ging Wörner auf das außergewöhnliche priesterliche Wirken des Seelsorgers Hieber ein und besuchte anschließend auch dessen Grabstätte im Ort.

Blumen und Votivtafeln: Das Grab des Segenspfarrers ist sommers wie winters geschmückt.

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Dekan Susak konnte 250 Mitglieder begrüßen

Zur Mitgliederversammlung begrüßte der Vorsitzende Dekan Kurt Benedikt Susak (Bild) rund 250 Mitglieder im Pfarrstadel, darunter auch MdB Axel Müller. Zunächst gedachte man der verstorbenen Mitglieder. Kassier Lothar Keck aus Aichstetten berichtete über das Geschäftsvolumen und dass man genug Rücklagen bilden konnte, was für ein Seligsprechungsverfahren zu gegebener Zeit benötigt werde. Ein größerer Posten war die Sanierung der Kreuzwegbilder, die wetterbedingt gelitten hatten. 2024 wurden neu gestaltete Vereinsflyer gedruckt.

Lothar Keck berichtet über die Finanzen des Vereins, im Bild auch ein Teil der Vorstandschaft.

Der größte Posten sind wie jedes Jahr die Gebets- und Fotokerzen. Lothar Keck dankte Familie Christian Schöllhorn für das Nachfüllen der Kerzen in der Kirche und im neuen Kerzenschrank an der Grabstätte. Zehntausende von Kerzen werden jedes Jahr gebraucht. Dekan i. R. Heinz Leuze aus Ravensburg übernahm die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte.

Dekan i. R. Heinz Leuze aus Ravensburg leitete die Entlastung der Vorstandschaft.

Einstimmige Entlastung der Vorstandschaft.

In seinem Jahresbericht ging der Vorsitzende Susak auf diverse traditionelle Veranstaltungen des Vereins ein, wie zum Beispiel das Rosenkranzfest im Herbst. Eine Besonderheit war der gut besuchte Vortrag bei der Landesgartenschau in Wangen. Inzwischen seien bereits vier Kardinäle und rund 100 Seelsorger in Gebetskreisen für den Pfarrer-Hieber-Verein bzw. die Sorgen und Nöte der Mitglieder tätig.

Auf die Frage aus Reihen der Mitglieder, wie es um die Seligsprechung von Pfarrer Hieber aktuell steht, ließ Susak verlauten, dass es auf die entsprechenden Prioritäten der Diözese Rottenburg-Stuttgart ankäme. Wie der neue Bischof Klaus Krämer die Causa Hieber bewerte, werde man in absehbarer Zeit sehen. Der Verein habe in weiser Vorausschau das Seine in vorbereitender jahrelanger Arbeit getan, damit kein langwieriger Historienprozess eröffnet werden müsse. Dazu gehörte, die immer weniger werdenden Zeitzeugen zu befragen und alles zu dokumentieren.

Armin Fehr, der 2. Vorsitzende des Vereins, macht auf den neuen Rundbrief aufmerksam.

2025 wird wieder eine Wallfahrt für Vereinsmitglieder stattfinden, diesmal geht es nach Lourdes. Für die kombinierte Reise mit Bus und Flugzeug kann man sich bereits anmelden. Ein Dankeschön ging an Christian und Melanie Marka, die das Café Himmelreich im Pfarrhaus Merazhofen betreiben und auch für die Bewirtung an der Hauptversammlung sorgten.

Eine Zeitzeugin berichtete

Zum Schluss meldete sich noch eine Zeitzeugin aus Immenried, die Pfarrer Hieber persönlich gekannt hatte. Sie erzählte den staunenden Anwesenden von einer Heilung durch Pfarrer Hieber bei einer schweren Kopfverletzung.

Infos über den Verein unter www.augustinushieber.de

Text und Fotos (7): Carmen Notz

Es wurde uns ein zweiter, ausführlicherer Bericht zugeschickt, den wir gerne in unserer Rubrik „Kirchen“ veröffentlichen



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