Pfarrgemeinde Engerazhofen führt wieder Passionsspiele auf

Engerazhofen – Die Engerazhofer Passionsspiele sind auf der Zielgeraden mit ihren 6. Passionsspielen. Damit liegt Jerusalem und Golgatha an zwei Wochenenden im April wieder auf einer Naturbühne hinter der La Salette Kapelle bei Engerazhofen. Seit dem Herbst letzten Jahres bereiten 350 freiwillige Helfer und Spieler mit einem gewaltigen Aufwand die Passionsspiele vor. Alle Arbeit wird freiwillig und ehrenamtlich erbracht vom 15 Monate alten Baby bis zur 85-jährigen Oma. Zusammenfassend sagt Spielleiter Alfred Sipple: „Der Zusammenhalt und die Unterstützung durch die Mitwirkenden ist beispiellos.“
Das Ziel ist die uralte Leidensgeschichte vom Leben und Sterben von Jesus Christi erlebbar auf eine Bühne zu bringen. Entgegen unserer alltäglichen Erfahrung, dass jeder sich selbst der Nächste ist, wird in dieser 2000 Jahre alten Botschaft dafür geworben, dass einer die Lasten des anderen trägt, dass einer etwas tut, was Anderen zugute kommt.
Die Engerazhofer Passionsspieler haben diese Botschaft verinnerlicht – denn sie werden es wieder schaffen, ein unvergleichliches Schauspiel nur mit freiwilligem Einsatz, jedoch für alle die wollen, kostenfrei und umsonst zu präsentieren. Pfarrer Waldemar Wrobel, der die Regie führt, motiviert alle Mitwirkenden mit dem Spruch: „Machen wir Werbung ins Sachen Jesu!“ Jedoch es ist sicher: Jeder darf das Spiel “gratis” miterleben, aber er wird bestimmt nicht “umsonst” nach Engerazhofen gekommen sein, sondern um einige Eindrücke bereichert heimkehren. Vieles ist möglich, wenn alle zusammenhelfen.
Um 19.30 Uhr bei der La Salette-Kapelle
Die Freilicht-Aufführungen sind am 12. und 13. April, sowie am Karfreitag am 18. April. Freiwillige Spenden sind möglich. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr bei der La Salette-Kapelle in Engerazhofen. Die Aufführungen finden bei jeder Witterung statt. Es gibt keine Sitzgelegenheiten. www.passionsspiele-engerazhofen.de