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Geplanter Ausbau des Milchwerks der “Käsefreunde Kißlegg” vor dem Gemeinderat

Hoch und sparsam



Kißlegg – Mittwochabend, 11. Dezember, im Esther-Saal des Neuen Schlosses Kißlegg. Der Gemeinderat befasst sich mit den Ausbauplänen der „Käsefreunde Kißlegg” auf deren Betriebsgelände in Zaisenhofen. “Die Dimensionen sind beeindruckend”, sagt CDU-Fraktionschef Christoph Dürr.

So könnte das umgebaute Werk Zaisenhofen der “Käsefreunde  Kißlegg” aussehen.

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„Die höchste Höhe heißt zwanzig Meter”, sagt Bürgermeister Dieter Krattenmacher zu dem Vorhaben. Da hinter den Plänen Schweizer Unternehmer stehen, zeige sich an den Vorab-Bildern, wie im eidgenössischen Nachbarland mit Grund und Boden umgegangen werde – nämlich sparsam durch Bauen nach oben. Es gehe jetzt in Zaisenhofen darum zu „zeigen, dass Investitionen in gewerbliche Bereiche in Deutschland rasch möglich sind”.

„Es wird ruhiger“

„Für die Nachbarn in Zaisenhofen wir’s ruhiger als bisher”, erklärt Bürgermeister Krattenmacher. Das hänge unter anderem damit zusammen, dass die LKW nach dem Ausbau in Innenräumen bei- und entladen werden würden. Zu Einzelheiten stellen die Ratsmitglieder an diesem Mittwochabend viele Fragen. Antworten darauf erhalten sie meist aus erster Quelle. Nämlich von August Etzlinger, dem neuen Geschäftsführer der „Käsefreunde Kißlegg”.

August Ertlinger, Geschäftsführer der Käsefreunde Kißlegg GmbH.

Der 61-jährige Handelskaufmann und Molkereitechniker, hat sich bei Arbeitsantritt 2024 in Zaisenhofen gefragt: „Warum machst Du das noch?” Überzeugt habe Etzlinger, dass sich die „Käsefreunde Kißlegg” im Eigentum einer echten Unternehmerfamilie befänden. Zwei Brüder aus der Schweiz, begleitet von ihrem 90-jährigen Vater. Der komme noch täglich ins Geschäft.

„Wir sind auf einem guten Weg”, freut sich Geschäftsführer Etzlinger. Der Ausbau in Zaisenhofen werde mit Bedacht geplant. „Schlanker geht’s nimmer”, versichert er. So kann Bürgermeister Krattenmacher denn auch versichern, dass es um das dann umgebaute Anwesen der „Käsefreunde Kißlegg” ruhiger werde. Das hatte Petra Evers (CDU) angefragt. Die Erreichbarkeit über Fahrradwege und der Direktverkaufs-Laden bleiben bestehen, sagt August Etzlinger. Außerdem betont der Geschäftsführer, dass eine zusätzliche Abwasser-Verklärung eingebaut werde.

Bernd Dux, Häuptling der Freien Wähler Kißleggg (FWK): „Was wir hier jetzt beschließen, das ist der Vorhabenbezogene Bebauungsplan.“ Die Kosten hierfür trägt der Projektierer. Zu den Gesamtkosten des Investments machte der Antragsteller keine Angaben. Für den „baurechtlichen Rahmen”, wie’s Rathauschef Dieter Krattenmacher nennt, heben alle Ratsmitglieder die Hand zum Ja.
Text und Fotos: Julian Aicher




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