Glückwunsch, Dank und Ausblick
Zur KGR-Wahl in der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee ein Gastkommentar von Pfarrer Stefan Werner
Als Erstes möchte ich alle gewählten KGR-Mitglieder beglückwünschen; auch im Namen von Pfr. Bucher. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in den kommenden fünf Jahren. Die als Nachrücker gewählten Personen möchten wir schon in der laufenden Periode in die Gremiumarbeit mit einspannen, das wurde bereits in den letzten KGR-Sitzungen so thematisiert. Die grundsätzliche Offenheit dazu stimmt mich positiv! Und schon im Vorfeld war es toll, überhaupt so viele Kandidatinnen und Kandidaten gefunden zu haben, damit auch eine Wahl möglich war.
Als Zweites möchte ich vor allem danke sagen für das große ehrenamtliche Engagement rund um die KGR-Wahl. Im Vergleich zu einer Kommunalwahl, die von städtischen Beamten organisiert wird, muss hier fast alles ehrenamtlich geschultert werden. Ein Dankeschön gilt den engagierten Wahlausschüssen, den AusträgerInnen der Wahlunterlagen und gestern bei der Wahl selber den zahlreichen Auszählerinnen und Auszählern. Gott sei Dank ist so ein großer Aufwand nur alle fünf Jahre zu stemmen.
Und schließlich gilt der Dank den Wählerinnen und Wählern. Für Waldsee, Michelwinnaden und Reute waren es rund 30 % der Wahlberechtigten, für Haisterkirch sogar 43 %. Mit diesen Zahlen sind wir im Schnitt des Dekanats (30,47 %) und weit über dem, was in der Diözese (22,61 %) als Wahlbeteiligung angegeben wird.
Im Blick auf die Besetzung der neuen Gremien freut es mich, dass auch viele Neu-Kandidierende gewählt worden sind. Und wenn wir nach St. Peter, Bad Waldsee, schauen, sogar mit teilweise großen Stimmenanteilen. Darüber war ich tatsächlich positiv überrascht, über die zwei Stimmenkönige in Bad Waldsee. Grundsätzlich stimmt die Mischung aus neu- und wiedergewählten Mitglieder.
Die konstituierenden Sitzungen erfolgen nach Einhaltung einer Einspruchsfrist im Mai. Dort werden dann auch vom Gremium selber die jeweiligen Ämter per Wahl besetzt. Einen Tag der Räte mit einer Einführung in die Kirchengemeinderatsordnung werden wir dann für alle vier KGRs der Seelsorgeeinheit im Juni abhalten. Dort werden wir dann sicherlich auch die bisherigen Schwerpunktthemen und das, was an Herausforderungen in den nächsten fünf Jahren auf uns zukommen, in den Blick nehmen. Es werden sicherlich spannende fünf Jahre …
Aber die gehen wir gemeinsam an, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter, die gewählten Mitglieder, aber hoffentlich darüber hinaus auch ganz viele weitere Menschen in den jeweiligen Gemeinden. Gestern am Wahlsonntag hab ich das betont, im Fürbittgebet: Herr, baue deine Gemeinde und fange bei mir an! Das wäre tatsächlich ein Wunsch von mir, dass jede und jeder sein Christ-Sein ernst nimmt und so Kirche vor Ort ganz bunt und ganz lebendig gestaltet.
Pfarrer Stefan Werner